Kai­sen­don im Fisch­markt von Kanazawa

Foto: Asi­en­spie­gelKai­sen­don bei Yama­san in Kanazawa.

Der Ōmi­chō Ichi­ba ist das kuli­na­ri­sche Herz der Stadt Kana­za­wa. Täg­lich wer­den in die­sem Markt, den es seit der Mit­te des 18. Jahr­hun­derts gibt, Fisch, Mee­res­früch­te, Fleisch und ande­re Lebens­mit­tel ver­kauft. Alles, was die rei­chen Fisch­grün­de im Japa­ni­schen Meer her­ge­ben, fin­det man hier. Drei über­dach­te Stras­sen und 170 Geschäf­te umfasst die­ser Kom­plex, der täg­lich von 8 bis 18 Uhr geöff­net hat. Über­all wer­den klei­ne Lecker­bis­sen ange­bo­ten, die man gleich zu sich neh­men darf. 

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Auch Restau­rants fin­det man im Ōmi­chō-Markt. Eine beson­de­re Spe­zia­li­tät, die in die­sen Loka­li­tä­ten ange­bo­ten wird, ist Kai­sen­don. Das ist eine gross­zü­gi­ge Aus­wahl an Sashi­mi-Sor­ten auf Reis. An die­sem Gericht kommt man bei einem Kana­za­wa-Besuch nicht vor­bei. Ein Restau­rant, das die­ses Gericht per­fek­tio­niert hat, heisst Yama­san, das sich gleich am Nord­ein­gang des Ōmi­chō Ichi­ba befin­det. Es ist unüber­seh­bar. Denn nicht sel­ten bil­det sich vor dem Lokal eine lan­ge War­te­schlan­ge. War­te­zei­ten von einer hal­ben Stun­de sind nichts Unge­wöhn­li­ches. Es lohnt sich anzu­ste­hen. Denn ist man ein­mal im klei­nen Restau­rant, dann wird man mit einem gross­zü­gi­gen kuli­na­ri­schen Spek­ta­kel belohnt. 

Ein kuli­na­ri­sches Kunstwerk

Kein ande­res Restau­rant prä­sen­tiert sein Kai­sen­don mit so viel Ele­ganz. Min­des­tens 10 ver­schie­de­ne rohe Fisch­sor­ten tür­men sich auf dem weis­sen Reis, der kom­plett ver­deckt ist. Gar­niert wird die­ses kuli­na­ri­che Kunst­werk, so wie es sich in Kana­za­wa gehört, mit ein biss­chen Blatt­gold. Dane­ben bie­tet die Spei­se­kar­te eine Aus­wahl an Sushi- oder wei­te­ren Don­bu­ri-Gerich­ten, wie zum Bei­spiel Lachs­ro­gen (Iku­ra), See­igel (Uni) oder ganz ein­fach Thun­fisch (Tek­ka­don) auf Reis. Zwi­schen 1400 und 3500 Yen kos­ten die ange­bo­te­nen Spei­sen. Für den Klas­si­ker Kai­sen­don, den ich bestellt habe (sie­he Foto), habe ich 3000 Yen bezahlt. Dafür erhält man eine gross­zü­gi­ge Aus­wahl an fri­sches­ten Fisch­sor­ten mit­ten in einem der bekann­tes­ten Fisch­märk­te des Landes.

Foto: Asi­en­spie­gelKai­sen­don bei Yama­san in Kanazawa.
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