Win­ter­ein­bruch in Japan

Ges­tern erleb­ten vie­le Regio­nen ent­lang des Japa­ni­schen Mee­res den Win­ter­ein­bruch. Von Hoku­ri­ku über die japa­ni­sche Alpen­re­gi­on bis hoch nach Hok­kai­do hat es am 29. Dezem­ber stark geschneit, wie ten​ki​.jp berich­tet. In Sukayu-Onsen in der Prä­fek­tur Aom­ori wur­den 2,41 Meter Schnee gemes­sen (sie­he Tweet oben). Es war das ers­te Mal in die­sem Win­ter, dass mehr als 2 Meter Schnee fiel. In den Prä­fek­tu­ren Ishi­ka­wa, Toy­a­ma und Niiga­ta waren es über 50 Zen­ti­me­ter. In Hok­kai­do fiel an zahl­rei­chen Orten der­weil über weit über 1 Meter Neuschnee.

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Auch in Kyo­to haben die win­ter­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren ein­ge­setzt. In den letz­ten Tagen leg­te sich wie­der­holt eine ganz dün­ne Schnee­de­cke über die Anla­ge des berühm­ten Gol­de­nen-Pavil­lon-Tem­pel Kin­ka­ku­ji (sie­he Tweets unten). In Tokio blieb es zwar schnee­frei, die Tem­pe­ra­tu­ren fie­len zeit­wei­se jedoch auf unter 0 Grad, wie ANN News berich­tet. Es war der ers­te Frost­tag für die Haupt­stadt. Von Fuyu­bi, dem «Win­ter­tag», ist dann auf Japa­nisch die Rede. Auch der öffent­li­che Ver­kehr war vom Wet­ter­um­bruch betrof­fen. Der Tōkai­dō-Shink­an­sen muss­te sei­ne Geschwin­dig­keit dros­seln. Ver­spä­tun­gen waren die Fol­ge. Loka­le Bahn­li­ni­en im Nord­os­ten Japans muss­ten den Betrieb ganz ein­stel­len, wie die Mai­ni­chi Shim­bun berich­te­te. Die Schnee­stür­me hal­ten in den Regio­nen ent­lang des Japa­ni­schen Mee­res auch heu­te Sonn­tag an. 

Der kal­te Nordosten

In Japan fühlt sich der Win­ter je nach Regi­on ganz unter­schied­lich an. Beson­ders auf der Sei­te des Japa­ni­schen Mee­res über die japa­ni­sche Alpen­re­gi­on im Zen­trum der Haupt­in­sel Hons­hu bis hoch in den Nor­den kommt es wäh­rend der käl­tes­ten Jah­res­zeit wie­der­holt zu Schnee­stür­men. Auf Japa­nisch wird die­se Regi­on als «Schnee­land» (jp. Yukig­uni) bezeich­net. Im ver­gan­ge­nen Win­ter waren die weis­sen Tage beson­ders zahl­reich. Auf der Pazi­fik­sei­te ab Tokio bis hin­un­ter in den Süden ist es ver­gleichs­wei­se weni­ger kalt. Gera­de im Win­ter hat es in die­sem wär­me­ren Teil Japans über­durch­schnitt­lich vie­le Tage mit blau­em Himmel.

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