Die 10 schlech­tes­ten Manie­ren in Japans Zügen

Foto: Depo​sit​pho​tos​.comIn der Tokio­ter U-Bahn.

Eine all­jähr­li­che Umfra­ge der Japan Pri­va­te Rail­way Asso­cia­ti­on zeigt, dass selbst im gut orga­ni­sier­ten japa­ni­schen Bahn­ver­kehr für die Pas­sa­gie­re lan­ge nicht alles per­fekt ist. 2686 Per­so­nen haben Aus­kunft gege­ben, wor­über sie sich im hek­ti­schen Pen­del­ver­kehr am meis­ten ärgern. Dar­aus hat die Ver­ei­ni­gung eine Rang­lis­te der schlech­tes­ten Zug­ma­nie­ren zusam­men­ge­stellt. Im Fol­gen­den die Top-10-Ärger­nis­se in der Übersicht: 

An alle Leser: Durch die aktu­el­le Lage sind die Ein­nah­men, die die­sen Blog getra­gen haben, weg­ge­bro­chen. Auf­ge­ben wer­de ich nicht. Ich blei­be täg­lich dran, bis die­se Kri­se über­stan­den ist und dar­über hin­aus. Hier­zu brau­che ich Ihre Hil­fe. Jeder Bei­trag trägt dazu bei, dass die­ses täg­li­che Stück Japan auch nach 11 Jah­ren wei­ter­exis­tiert – unab­hän­gig, kos­ten­los und frei von Goog­­le-Wer­be­ban­­nern. Herz­li­chen Dank und blei­ben Sie gesund!

1. Das stö­ren­de Gepäck (von 37,3% der Befrag­ten ausgewählt)

Am meis­ten ärgert man sich über die Pas­sa­gie­re, die ihren Ruck­sack oder die Schul­ter­ta­sche auch im vol­len Zug par­tout nicht able­gen möch­ten und so mit ihrem Gepäck allen in die Que­re kom­men. Bes­ser ist es, wenn man den Ruck­sack in eine Hand nimmt oder auf die Abla­ge­flä­chen über den Sit­zen legt. 

2. Lau­te Kon­ver­sa­tio­nen (36,9%)

Lau­te Kon­ver­sa­tio­nen oder auf­fäl­lig stö­ren­des Ver­hal­ten geht gar nicht. Es ist ruhig in den japa­ni­schen Zügen. Gesprä­che wer­den in dis­kre­ter Ton­la­ge geführt. 

3. Schlech­te Sitz­ma­nie­ren (34,5%)

Pas­sa­gie­re, die die Bei­ne aus­stre­cken, das Gepäck auf eine Sitz­ab­la­ge stel­len oder sich auf dem Sitz breit machen, machen sich nicht gar nicht beliebt. 

4. Schlech­te Manie­ren beim Ein- und Aus­stei­gen (34,3%)

Vor dem Ein­stei­gen gilt: Man steht in der War­te­schlan­ge auf dem Bahn­steig gedul­dig an und war­tet bis die Pas­sa­gie­re aus­ge­stie­gen sind. Beim Aus­stei­gen gilt: Man ver­sperrt den Pas­sa­gie­ren, die aus­stei­gen möch­ten, nicht den Platz bei der Tür. 

5. Lau­te Kopf­hö­rer (23,2%)

Kopf­hö­rer, deren Geräu­sche nach aus­sen drän­gen und so für alle hör­bar sind, sind eben­falls ein beson­de­res Ärgernis. 

6. Schlech­te Smart­pho­ne-Manie­ren (21,5%)

Wer im über­füll­ten Zug sein Smart­pho­ne benutzt, stört die Mit­fah­ren­den. Mit dem Blick auf das Han­dy gerich­tet durch den Wagen gehen, kommt auch nicht gut an. Ja, das ist sogar gefähr­lich (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

7. Betrun­ken im Zug – und im Bahn­hof (15,4%)

Müde und betrun­ke­ne Sala­ry­men im abend­li­chen Zug sind kei­ne Sel­ten­heit (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Für vie­le Mit­fah­ren­de ist dies läs­tig, für die Betrei­ber der Bahn­hö­fe der­weil ein grös­se­res Pro­blem. Fast täg­lich muss das Sta­ti­ons­per­so­nal das Erbro­che­ne betrun­ke­ner Pas­sa­gie­re besei­ti­gen (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

8. Schmin­ken im Zug (15,1%)

Frau­en, die sich im Zug mit einem klei­nen Spie­gel in der Hand schmin­ken: In Japans städ­ti­schen Bah­nen ist eine sol­che Sze­ne nichts Unge­wöhn­li­ches. Die Umfra­ge der Japan Pri­va­te Rail­way Asso­cia­ti­on zeigt jedoch, dass die­ses Ver­hal­ten nicht unbe­dingt gut ankommt (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

9. Müll lie­gen las­sen (14,2%)

Auch das kommt offen­bar vor, wobei ich dies kaum jemals beob­ach­tet habe: Pas­sa­gie­re, die lee­re PET-Fla­schen, Geträn­ke­do­sen und ande­ren Abfall im Zug lie­gen lassen.

10. Trin­ken und essen im vol­len Zug (10%)

Sich einen Schluck aus der PET-Fla­sche geneh­mi­gen darf man auch in Japans Lokal­zü­gen. Essen soll­te man jedoch ver­mei­den, aus­ser man ist in einem Limi­ted-Express-Zug oder Shink­an­sen unter­wegs. Hier­für gibt es sogar eige­ne Eki­ben-Lunch­bo­xen (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Über­haupt nicht gern gese­hen wird, wenn man in einem kom­plett über­füll­ten Zug etwas trinkt oder etwas klei­nes isst.

Foto: Depo​sit​pho​tos​.comTäg­lich nuten in Tokio Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re das loka­le Bahnnetz.
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