Digi­ta­le Kunst in der Burg­an­la­ge von Hiroshima

Bis am 7. April 2019: team­Lab: «Digi­ti­zed Hiro­shi­ma Castle»

Die Geschich­te der Burg von Hiro­shi­ma reicht bis in 16. Jahr­hun­dert zurück. Zwi­schen 1589 und 1599 wur­de sie im Auf­trag des Feu­dal­herrn Mōri Ter­um­o­to gebaut und wur­de zum Grund­stein für die Ent­wick­lung der Stadt. Mit Beginn der Moder­ni­sie­rungs­zeit wur­de die Burg zu einem Haupt­quar­tier der kai­ser­li­chen japa­ni­schen Armee. Am 6. August 1945 zer­stör­te die Atom­bom­be die Burg von Hiro­shi­ma. 1958 wur­de der Haupt­turm an leicht ver­scho­be­ner Stel­le wie­der auf­ge­baut. Das Inne­re des Baus ist ein Muse­um und ein idea­ler Aus­sichts­punkt auf die Stadt. Auch der Schrein Goko­ku-Jin­ja, der vor dem Zwei­ten Welt­krieg noch an ande­rer Stel­le stand, fand hier eine neue Heimat. 

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Die ehe­ma­li­ge Burg­an­la­ge, die von einem Was­ser­gra­ben umge­ben ist, ist heu­te ein Park, in dem man noch die Rui­nen des ehe­ma­li­gen Haupt­turms und des Armee­ge­bäu­des vor­fin­det. Die Tokio­ter Krea­tiv­grup­pe team­Lab hat aus die­sem Ort eine neue inter­ak­ti­ve Spiel­wie­se gemacht. Noch bis zum 7. April 2019 besie­deln im Rah­men der Aus­stel­lung team­Lab: Digi­ti­zed Hiro­shi­ma Cast­le zahl­rei­che baum- und eiför­mi­ge gros­se Objek­te den Park, die auf Berüh­rung ihre Far­be und Licht­stär­ke ändern. Auch der Haupt­turm wird abends ab 18:30 Uhr in ver­schie­de­nen Far­ben aus­ge­leuch­tet. Er inter­agiert zudem mit den Leucht­ob­jek­ten im Park. Die Burg­mau­er hat team­Lab zu einer Pro­jek­ti­ons­flä­che umge­wan­delt, auf der Schrift­küns­te und Koi-Karp­fen zu sehen sind. Die jun­gen Besu­cher dür­fen der­weil Skiz­zen der ehe­ma­li­gen Feu­dal­her­ren zeich­nen. An einer Pro­jek­ti­ons­wand wer­den die­se schliess­lich zum Leben erweckt. 

Die Macher des Digi­tal Art Muse­um in Tokio

Team­Lab zeigt mit die­ser inter­ak­ti­ven Aus­stel­lung ein wei­te­re Mal, wie man aus bestehen­den Anla­gen inter­ak­ti­ve Kunst­ob­jek­te und neue Sehens­wür­dig­kei­ten schafft. Das Aus­hän­ge­schild die­ser Krea­tiv­grup­pe ist das Digi­tal Art Muse­um auf der künst­li­chen Insel Odai­ba in der Bucht von Tokio (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Es han­delt sich zur­zeit um das gefrag­tes­te Muse­um der japa­ni­schen Haupt­stadt. Gleich in der Nähe exis­tiert mit team­Lab Pla­nets sogar eine zwei­te inter­ak­ti­ve Ausstellung.

Stand­ort der Burg von Hiroshima

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