SUI­CA-App: Japans Bahn­kar­te im iPhone

Bild: JR EastDie SUI­CA-Kar­te gibt es nun auch auf Englisch.

SUI­CA, die kon­takt­lo­se Fahr­kar­te von JR East kam 2001 auf den Markt. Heu­te ist sie nicht mehr aus dem All­tag weg­zu­den­ken. Prak­tisch ist auch, dass die Kar­te mit zahl­rei­chen ande­ren Bah­nen im gan­zen Land kom­pa­ti­bel ist (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Sie ist zugleich ein E-Money-Zah­­lungs­­­mit­­tel in zahl­rei­chen Geschäf­ten und im Taxi (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Die SUI­CA ist so prä­sent im All­tag, dass sie von der Jury des renom­mier­ten Good Design Award mit dem Long Life Design Award aus­ge­zeich­net wur­de. Es ist die Königs­klas­se der Aus­zeich­nun­gen für Design-Obje­k­­te, die den Test der Zeit bestan­den haben (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

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Seit 2016 gibt es die SUI­CA-App auch fürs iPho­ne, die lan­ge aber ein­zig auf Japa­nisch erhält­lich war. Das hat sich nun geän­dert. Seit März 2019 gibt es eine eng­lisch­spra­chi­ge SUI­CA-App (für die iPho­ne 8-, X- und XS-Model­le), die ein äus­serst nütz­li­ches Rei­se-Instru­ment für alle Tou­ris­ten ist. Die Ver­wen­dung ist denk­bar ein­fach. Man instal­liert die App auf dem iPho­ne, kre­iert eine vir­tu­el­le SUI­CA-Kar­te und fügt schliess­lich via Apple Pay einen Betrag von min­des­tens 1000 Yen hin­zu. Die SUI­CA-Kar­te erscheint anschlies­send im Wal­let (das elek­tro­ni­sche Porte­mon­naie von Apple) und ist sofort ein­satz­be­reit. Neu akzep­tiert Apple Pay die von Revo­lut aus­ge­stell­ten Kre­dit­kar­ten (Stand: Mai 2019). 

Ent­sper­ren bei Ver­wen­dung nicht nötig

Man kann nun fort­an beim Pas­sie­ren der Bahn­schran­ke das iPho­ne über das Lese­ge­rät hal­ten, so wie man es mit der gewöhn­li­chen SUI­CA-Kar­te tun wür­de. Das schöns­te dar­an ist, dass man das iPho­ne dank NFC-Tech­no­lo­gie hier­bei nicht eigens ent­sper­ren muss. Auf dem iPho­ne ist sogleich die getä­tig­te Trans­ak­ti­on sowie das rest­li­che Gut­ha­ben ersicht­lich. Über das Wal­let kann man die Kar­te jeder­zeit direkt aufladen.

Der Ein­satz die­ser digi­ta­len SUI­CA-Kar­te beschränkt sich nicht nur aufs Bahn­fah­ren. Man kann die­se natür­lich auch als E-Money-Zah­lungs­mit­tel in allen Geschäf­ten, Restau­rants und Taxis ver­wen­den, die über einen SUI­CA-Ter­mi­nal ver­fü­gen. Auch in die­sem Fall genügt es, das iPho­ne über das ent­spre­chen­de Lese­ge­rät an der Kas­se zu halten. 

Aufs Wesent­li­che reduziert

Die eng­lisch­spra­chi­ge SUI­CA-App ist eine ver­ein­fach­te Ver­si­on, die jedoch den meis­ten Tou­ris­ten aus­rei­chen wird. Der Kauf von E-Fahr­kar­ten und die Täti­gung von Sitz­re­ser­va­tio­nen ist wei­ter­hin nur über die japa­ni­sche SUI­CA-App möglich.

Foto: Stre­et­VJ / Shut​ter​stock​.comIn den Geschäf­ten ist jeweils ange­ge­ben, wel­che E-Money-Zah­lungs­me­tho­den akzep­tiert werden.
Foto: Depo​sit​pho​tos​.comDie tra­di­tio­nel­le SUICA-Karte.
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