Tokios grü­ne Oasen

Der Otemachi-Forest.
Der Otemachi-Forest. Foto: © Masayuki Fukuoka / Tokyo Convention & Visitors Bureau

Wer in der Megacity Tokio eine kleine Auszeit benötigt, der findet zahlreiche grüne Oasen, bei denen die Hektik der Grossstadt draussen bleibt. Das Tokyo Convention & Visitors Bureau stellt mit der neuen Webseite Find your Green Tokyo 20 Orte in der Metropole vor, an denen «Old Green» auf «New Green» trifft. Im Folgenden eine Auswahl.

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Old Green: Geheimer Garten im ewigen Wald

Auf dem Areal des Meiji-Jingu-Schreins.
Auf dem Areal des Meiji-Jingu-Schreins. © Masayuki Fukuoka / Tokyo Convention & Visitors Bureau

Gleich neben dem geschäftigen und modischen Harajuku befindet sich der Schrein Meiji Jingu mit seiner weitläufigen grünen Anlage. Bereits beim Durchschreiten des Torii weicht der Grossstadtlärm der Stille der Natur und Urlauber finden sich inmitten des sogenannten ewigen Waldes (Eien-no-Mori) wieder. Dieser entstand einst 1920 mit der Errichtung des Schreins und zählt rund 100’000 Bäume – darunter 365 verschiedene Arten – die damals von mehr als 100’000 Freiwilligen gepflanzt und von Menschen aus ganzen Land gespendet wurden. Der innere Garten ist ein weiteres Highlight. Auf 83’000 Quadratmetern führen Steinpfade durch den weitläufigen Garten vorbei an einem traditionellen Teehaus, einem Teich mit Koi-Karpfen und dem Iris-Garten.

New Green: Ginzas grüne Dächer

Auf der Dachterrasse des Tokyu Plaza Ginza.
Auf der Dachterrasse des Tokyu Plaza Ginza. Foto: © Masayuki Fukuoka / Tokyo Convention & Visitors Bureau

Sie ist die Champs-Élysées Tokyos und war Anfang des 20. Jahrhunderts der Inbegriff westlicher Kultiviertheit. Heute steht Ginza für internationale Luxusmarken und imposante Architektur. Aber auch hier finden Shopping-Begeisterte grüne Oasen. Neben seinen 125 Geschäften und Restaurants verfügt das Tokyu Plaza Ginza über eine der ausgefallensten Dachterrassen der Stadt. Im 14. Stockwerk können sich Besucher im Kiriko Terrace & Cafe entspannen und den Ausblick auf die Metropole geniessen. Der Rooftop-Bereich unterteilt sich in die beiden Bereiche Water und Green, die unter anderem über imposante Pflanzenwände, einen Kirschbaum und einen Pool verfügen. Auch das neue Kaufhaus Ginza Six setzt auf grüne Akzente und begrüsst seine Besucher mit bis zu zwölf Meter hohen Pflanzenwänden und einem 4’000 Quadratmeter grossen Dachgarten.

Auf dem Dach von Ginza Six.
Auf dem Dach von Ginza Six. © Masayuki Fukuoka / Tokyo Convention & Visitors Bureau

Old Green: Tokios grüne Insel

Baden auf Kozushima.
Baden auf Kozushima. © Masayuki Fukuoka / Tokyo Convention & Visitors Bureau

Zur Metropolregion Tokio gehören mehr als 300 Inseln. Dazu gehört auch Kozushima, die Teil der Izu-Inseln ist. Zwei Stunden dauert die Fahrt mit der Fähre. Kozushima bietet Wanderungen durch üppig grüne Wälder, Strände und heisse Quellen. Besonders beliebt ist die Insel des Grüns bei Tauchern, die von den Holzstegen der Akasaki-Promenade in das kristallklare Wasser des Pazifiks abtauchen.

New Green: Ein natürlicher Wald zwischen Wolkenkratzern

Der Otemachi-Forest.
Der Otemachi-Forest. Foto: © Masayuki Fukuoka / Tokyo Convention & Visitors Bureau

Als 2004 die Planungen für einen natürlichen Wald inmitten von Tokios Stadtzentrum begannen, wurde der Grundstein für ein besonderes Begrünungsprojekt gelegt. Auf 36’000 Quadratmetern wachsen und gedeihen heute im Otemachi Forest (jp. Ōtemachi no mori) mehr als 200 Bäume – darunter Arten wie Kiefern, Eichen und Buchen – sowie Grünflächen aus Farnen, Gräsern und Wildblumen. All dies wird von künstlichen Leitungen bewässert, die vom Regenwasser gespeist und so konstruiert wurden, dass sie die unterirdischen Ströme einer natürlichen, hügeligen Landschaft nachahmen. Pläne für das relativ junge Ökosystem sehen vor, dass der Otemachi Forest für mindestens ein oder zwei Jahrhunderte natürlich wachsen soll. Ein besonderes Highlight sind die Rolltreppen des angrenzenden Otemachi Towers, die direkt hinaus in den grünen Park führen.

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