Der Bahn­hof Osa­ka und sein Nach­bar Umeda

Foto: Depo​sit​pho​tos​.comDer Bahn­hof Osa­ka von Betrei­ber *JR West* ist seit dem Umbau eine Sehenswürdigkeit.

Im Nor­den der Metro­po­le Osa­ka befin­det sich der Bahn­hof Osa­ka (engl. Osa­ka Sta­ti­on ( jp. Ōsa­ka-eki), der seit sei­ner Eröff­nung 1874 eine Zen­trums­funk­ti­on ein­nimmt. Die Bahn­li­ni­en des Betrei­bers JR West kom­men hier im Minu­ten­takt an. 2011 erhielt der Bahn­hof mit einem neu­en Gebäu­de und einem rie­si­gen geschwun­ge­nen Dach über den Bahn­glei­sen ein moder­nes Aus­se­hen. Der soge­nann­te Osa­ka Sta­ti­on City-Kom­plex umfasst unzäh­li­ge Restau­rants, Geschäf­te, Ein­kaufs­häu­ser und Hotels. Es ist eine klei­ne Stadt in der Stadt. 

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Zugleich ist die­ser Bahn­hof ein Irr­gar­ten für Neu­an­kömm­lin­ge. Denn gleich neben dem Bahn­hof Osa­ka befin­det sich der direkt ver­bun­de­ne eben­so gros­se Bahn­hof Ume­da, der das Zuhau­se der Bahn­be­trei­ber Han­kyū, Hans­hin (Asi­en­spie­gel berich­te­te) und Osa­ka Metro bil­det (Asi­en­spie­gel berich­te­te). In Geh­di­stanz sind zudem auch die U-Bahn­sta­tio­nen Nishi-Ume­da und Higa­shi-Ume­da. Täg­lich zäh­len die­se vier Sta­tio­nen zusam­men knapp 2,4 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re. Nur im noch im Bahn­hof Shin­juku in Tokio ver­keh­ren mehr Per­so­nen (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Für aus­län­di­sche Tou­ris­ten sorgt die­ses Über­an­ge­bot an Bahn­hofs­na­men jedoch für Ver­wir­rung. Denn wie soll man wis­sen, dass der Bahn­hof Ume­da zugleich auch mit dem Bahn­hof Osa­ka direkt ver­bun­den ist und so letzt­end­lich eine Ein­heit bil­det? Oder anders gesagt: Osa­ka Sta­ti­on ist jedem Besu­cher aus Über­see intui­tiv ein Begriff, ver­gleich­bar mit Tokyo Sta­ti­on. Mit dem Namen Ume­da kann jedoch kaum jemand etwas anfan­gen, der zum ers­ten Mal in Osa­ka ist. Seit dem 1. Okto­ber 2019 ist die­ses Pro­blem nun beho­ben. Neu heisst der Bahn­hof Ume­da ganz offi­zi­ell Osa­ka-Ume­da Sta­ti­on (jp. Ōsa­ka-Ume­da-eki), wie die Yomi­uri Shim­bun berich­tet. Hier­für muss­ten seit Ende Sep­tem­ber sämt­li­che Anzei­ge­ta­feln auf den Bahn­stei­gen aus­ge­tauscht und digi­ta­le Fahr­plä­ne aktua­li­siert wer­den. Zugleich hat Bahn­be­trei­ber Han­kyū auch in Kyo­to eine ent­spre­chen­de Anpas­sung vor­ge­nom­men. Der dor­ti­ge Bahn­hof Kawa­ra­ma­chi, der sich im Zen­trum der alten Kai­ser­stadt befin­det, heisst neu Kyo­to-Kawa­ra­ma­chi Sta­ti­on (jp. Kyō­to-Kawa­ra­ma­chi-eki).

Direkt ins Zen­trum von Kyo­to fahren

Für Han­kyū ist die­se Umstel­lung eine gute Gele­gen­heit, unter Tou­ris­ten bekann­ter zu wer­den. So besitzt der Bahn­be­trei­ber mit Kyo­to-Kawa­ra­­ma­chi (gleich beim Gei­sha-Vier­tel Gion) und Osa­ka-Ume­­da zwei Bahn­hö­fe mit­ten in den Zen­tren bei­der Städ­te. Mit dem Schnell­zug dau­ert die Fahrt kur­ze 40 Minu­ten und kos­tet beschei­de­ne 400 Yen (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Foto: Depo​sit​pho​tos​.comDie Züge von Han­kyū im Bahn­hof Osaka-Umeda.

Der Stand­ort der Bahn­hö­fe Osa­ka und Osaka-Umeda

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