Die kai­ser­li­che Krö­nungs­fei­er im Okto­ber, die Para­de im November

Foto: Depo​sit​pho​tos​.comDer Ein­gang zum Kai­ser­pa­last in Tokio.

Am 22. Okto­ber 2019 wird in Japan ein beson­de­rer Tag sein. Sechs Mona­te nach dem Amts­an­tritt von Kai­ser Naru­hi­to (Asi­en­spie­gel berich­te­te) wird am Diens­tag die ganz offi­zi­el­le Krö­nungs­fei­er (jp. Sokui­rei Sei­den no gi) abge­hal­ten. Die Regie­rung hat ange­kün­digt, dass Ver­tre­ter von 190 Natio­nen und Orga­ni­sa­tio­nen anwe­send sein wer­den (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Aus­ser­dem war im Anschluss an die Krö­nungs­ze­re­mo­nie eine 30-minü­ti­ge und rund 5 Kilo­me­ter lan­ge Fahrt des Kai­ser­paars vom Kai­ser­pa­last zum Akas­a­­ka-Palast geplant gewe­sen. Die Fahrt im offe­nen Wagen hät­te der Höhe­punkt am 22. Okto­ber wer­den sol­len. Immer­hin säum­ten bei der letz­ten Para­de 1990 mehr als 117’000 die Strasse. 

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Doch nun hat die Regie­rung ent­schie­den, die Para­de zu ver­schie­ben, wie die Sank­ei Shim­bun berich­tet. Der Grund für die Umstel­lung sind die anhal­ten­den Auf­räum- und Wie­der­auf­bau­ar­bei­ten nach dem Tai­fun Num­mer 19 (Hagi­bis), der am ver­gan­ge­nen Sams­tag über den Osten und Nord­os­ten Japans gezo­gen war. Die Regie­rung möch­te sich zur­zeit ganz auf die­se wich­ti­ge Not­hil­fe fokussieren. 

Das neue Datum für die Para­de ist der Sonn­tag, 10. Novem­ber 2019, wie die Regie­rung heu­te bekannt­gab. Die Zere­mo­nie am 22. Okto­ber wie auch die vier gros­sen Ban­ket­te mit rund 2500 gela­de­nen Gäs­ten aus dem Aus­land, die zwi­schen dem 22. und 31. Okto­ber abge­hal­ten wer­den, wer­den hin­ge­gen wie geplant statt­fin­den. Der 22. Okto­ber wird auch ein ein­ma­li­ger natio­na­ler Fei­er­tag sein. 

Über­schwem­mun­gen und Erdrutsche

Der Tai­fun Num­mer 19 hat gemäss aktu­el­lem Stand min­des­tens 77 Men­schen das Leben gekos­tet. In rund 10 Prä­fek­tu­ren kam es zu Über­schwem­mun­gen. Beson­ders stark betrof­fen waren die Prä­fek­tu­ren Miya­gi, Fuku­shi­ma, Tochi­gi, Kana­ga­wa, Gun­ma und Naga­no. Das Was­ser drang in rund 42’000 Häu­ser ein. 2400 Gebäu­de wur­den kom­plett beschä­digt. In 19 Prä­fek­tu­ren kam es in den Fol­ge­ta­gen zu 170 Erdrutschen.

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