Eine Ani­me-Wer­bung von Apple

Apple Japan / You​tube​.com

Die Pro­duk­te von Apple sind ein fes­ter Bestand­teil im All­tag von ganz vie­len Men­schen. Egal ob in einem Café, im Restau­rant oder in der Bahn: man kann stets damit rech­nen, irgend­wo das Logo mit dem Apfel zu erbli­cken. Auch in der Welt der japa­ni­schen Ani­me sind die­se Pro­duk­te all­seits prä­sent, ohne dass man es als Zuschau­er rich­tig rea­li­siert. Apple hat noch ein­mal genau­er hin­ge­schaut und dar­aus eine 30-sekün­di­ge Wer­bung gemacht, die sich ganz an Stu­den­ten rich­tet. Über ein Dut­zend Sze­nen aus bekann­ten Ani­mes wer­den dabei im Sekun­den­takt gezeigt. Hier­bei sind zahl­rei­che Prot­ago­nis­ten mit Mac­Books und Air­pods zu sehen. 

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Das leicht ver­än­der­te Logo

So berühm­te Ani­mes wie «Mirai», «Lu over the Wall», «Your Name» (Asi­en­spie­gel berich­te­te) oder «Wea­the­ring with You» (Asi­en­spie­gel berich­te­te) sind Teil davon. Dabei fällt einem sofort auf, dass eini­ge Logos der Apple-Pro­duk­te in die­sen Ani­mes aus urhe­ber­recht­li­chen Grün­den leicht ver­än­dert dar­ge­stellt wur­den. Ein­mal ist es ein Apfel, der von zwei Sei­ten ange­bis­sen wur­de, ein ande­res Mal ist es ein Herz. Das The­ma die­ser Wer­bung ist die Krea­ti­vi­tät, die ein Mac­Book in einem weckt. Der dazu­ge­hö­ri­ge Slo­gan: «Geschich­ten, die noch nicht in die­ser Welt sind.» Der Titel­song von Kaho Naka­mu­ra heisst «I am Shu­jin­kō» (dt. «Ich bin der Hauptdarsteller»).

Ani­me in der Wer­bung in Japan

Der 30-sekün­di­ge Clip ist eine schö­ne Abwechs­lung zu den sonst so stil­voll insze­nier­ten Wer­bun­gen des japa­ni­schen Tech-Rie­sen. Inno­va­tiv ist Apple in die­ser Bezie­hung jedoch nicht. In Japan set­zen ganz vie­le Unter­neh­men auf die Magie der Ani­me, um ihre Pro­duk­te den Zuschau­ern näher­zu­brin­gen. Miso-Her­stel­ler Maru­kome und Nudel-Pro­du­zent Nis­sin haben sogar gan­ze Ani­me-Serie pro­du­zie­ren las­sen (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Auch Shōchū-Pro­du­zent Sats­u­ma Shu­zō (Asi­en­spie­gel berich­te­te) oder das kana­di­sche Tou­ris­mus­bü­ro in Japan (Asi­en­spie­gel berich­te­te) haben die­se Kunst­form schon geschickt genutzt.

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