Ishi­ga­ki: Sand­strän­de, Berg­gip­fel und Wagyū

Zur­zeit ist Japan in wei­ter Fer­ne. Träu­me von einer Japan-Rei­se darf man aber wei­ter­hin. In die­ser neu­en Serie stel­le ich Orte vor, die man besu­chen soll­te, sobald die­se Kri­se ein­mal vor­bei ist. Wei­te­re Inspi­ra­tio­nen fin­den Sie auf mei­nem Insta­gram-Kanal wie auch in mei­nem Rei­se­buch «Jan in Japan – 60 Orte abseits von Tokio und Kyo­to».

Eine Rei­se nach Ishigaki

Blick auf Ishi­ga­ki. Asi­en­spie­gel

Ishi­ga­ki ist die Haupt­in­sel der Yae­y­a­ma-Insel­grup­pe im Süd­wes­ten der Prä­fek­tur und Insel­grup­pe Oki­na­wa. Die Distan­zen in die­ser Insel­welt sind rie­sig. Allein von Ishi­ga­ki bis nach Naha, der Haupt­stadt des Insel­pa­ra­die­ses, sind es 400 Kilo­me­ter. Anders als auf der Haupt­in­sel Oki­na­wa ver­läuft das Leben hier jedoch gemüt­lich. Die Insel Ishi­ga­ki zählt knapp 45‘000 Ein­woh­ner. Sie hat es zudem geschafft, ihre fas­zi­nie­ren­de Natur weit­ge­hend intakt zu erhal­ten. Fast die gan­ze Insel ist umge­ben von Koral­len­rif­fen, das Meer ist mär­chen­haft blau und die zahl­rei­chen weis­sen Sand­strän­de frei von der Hek­tik, wie man sie vom Mit­tel­meer her kennt. 

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Mit der städ­ti­schen Infra­struk­tur im Süden, dem Flug­ha­fen und dem Fähr­ha­fen ist Ishi­ga­ki zudem der idea­le Aus­gangs­punkt für die Ent­de­ckung der noch viel länd­li­che­ren Inseln der Umge­bung. Es lohnt sich, in Ishi­ga­ki ein Auto zu mie­ten, um die gan­ze Insel in einem Tages­aus­flug erkun­den zu kön­nen. Ein beson­de­res Erleb­nis ist der Auf­stieg durch Schlamm und dich­ten Wald hoch zum unver­kenn­ba­ren Gip­fel des Ber­ges Nos­o­ko­d­a­ke, der eine ein­drück­li­che Pan­ora­ma­sicht ermög­licht. Hier­bei emp­feh­le ich, für den nöti­gen Griff und wegen des vie­len Schlamms, Was­ser­schu­he zu tra­gen. Man­che wagen die­ses Erleb­nis sogar barfuss. 

Ein kuli­na­ri­sches Paradies

Ishi­ga­ki ist auch ein kuli­na­ri­sches Para­dies. Süs­ses­te Man­gos und Ana­nas wer­den ange­baut. Ein Tipp für Fisch­lieb­ha­ber ist das Restau­rant Hito­shi, wo es bes­ten Thun­fisch und Goya-Chan­pu­ru gibt, eine der Spe­zia­li­tä­ten der Insel. In den frü­hen Mor­gen­stun­den emp­fiehlt sich zudem der Besuch des loka­len Restau­rants Tofu Higa, das sich mit­ten in den Fel­dern befin­det und ein klas­si­sches Oki­na­wa-Früh­stück mit viel Tofu anbie­tet. Anste­hen lohnt sich. 

Ishi­gak­gyū ist der­weil das Rind­fleisch der Insel. Essen kann man es in den zahl­rei­chen Yaki­ni­ku-Restau­rants. Für die ganz Hung­ri­gen emp­feh­le ich den Gross­händ­ler Ishi­ga­ki­ji­ma-Sui­san-Cho­ku­ba, wo es Sashi­mi-Fische in Hül­le und Fül­le zu güns­ti­gen Prei­sen gibt. Man kann die gekau­fe Ware auch gleich vor Ort essen. 

Strän­de gibt es in Hül­le und Fül­le auf Ishi­ga­ki. Asi­en­spie­gel
Die berühm­te Bucht von Kab­i­ra auf der Insel Ishi­ga­ki. Asi­en­spie­gel
Durch Schlamm und Wald geht es hoch zum Nos­o­ko­d­a­ke. Asi­en­spie­gel
Ange­kom­men: Auf dem Gip­fel des Nos­o­ko­d­a­ke. Asi­en­spie­gel
Blick auf Ishi­ga­ki vom Gip­fel des Nos­o­ko­d­a­ke. Asi­en­spie­gel
Essen im Restau­rant Hito­shi. Asi­en­spie­gel
Yaki­ni­ku in Ishi­ga­ki. Asi­en­spie­gel
Das Tofu-Higa ist ein Restau­rant mit­ten in den Fel­dern. Asi­en­spie­gel
Früh­stück bei Tofu-Higa. Asi­en­spie­gel

Der Stand­ort von Ishigaki

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