Welt­kul­tur­ebe: Japans Meis­ter der Holzarchitektur

© Agen­cy for Cul­tu­ral Affairs, Japan, 2019.Japans Holz­ar­chi­tek­tur hat zahl­rei­che hoch­spe­zia­li­sier­te Beru­fe hervorgebracht.

Japans Städ­te waren bis ins 19. Jahr­hun­dert aus Holz gebaut. Es ist die natür­li­che Res­sour­ce die­ses wald­rei­chen Lan­des (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Im Ver­lauf der Jahr­hun­der­te hat sich ein rei­ches Wis­sen und unzäh­li­ge Fer­tig­kei­ten rund um die­se Bau­tech­nik ange­sam­melt, das nun inter­na­tio­nal geehrt wird. Die UNESCO hat die Hand­werks­küns­te der tra­di­tio­nel­len japa­ni­schen Holz­ar­chi­tek­tur zum imma­te­ri­el­len Welt­kul­tur­er­be erklärt.

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17 Fer­tig­kei­ten wer­den her­vor­ge­ho­ben. Dazu gehö­ren das Schrei­ner­hand­werk, die ver­schie­de­nen Tech­ni­ken der Beda­chung, die Uru­shi-Lack­ma­le­rei in tra­di­tio­nel­len Bau­ten, die Sakan-Ver­putz­tech­nik, die Ent­rin­dung von Zpyres­sen­holz, oder die Her­stel­lung von Tata­mi-Stroh­mat­ten. Zahl­rei­che Berufs­zwei­ge haben sich dar­aus ent­wi­ckelt. Die­se haben sich nicht nur auf die Her­stel­lung, son­dern auch auf die Restau­rie­rung und den Erhalt spe­zia­li­siert. Denn das feucht-heis­se Kli­ma und die regel­mäs­sig vor­kom­men­den Natur­ka­ta­stro­phen füh­ren dazu, dass die­se Holz­bau­ten stän­di­ger Pfle­ge und Erneue­rung bedürfen. 

Reprä­sen­ta­tiv für die­se japa­ni­schen Hand­werks­küns­te sind der Tem­pel Hōryūji in Nara, das ältes­te erhal­te­ne Holz­ge­bäu­de der Welt, oder die Stroh­dach­häu­ser in den Berg­dör­fern der Prä­fek­tur Gifu (Asi­en­spie­gel berich­te­te). In einem Land, des­sen Städ­te heu­te mehr­heit­lich aus Stahl, Beton und Glas gebaut sind, ist es umso wich­ti­ger, die Über­lie­fe­rung die­ses Wis­sens einer nach­hal­ti­gen Bau­wei­se an die nächs­te Gene­ra­ti­on sicher­zu­stel­len. Die Auf­nah­me in das Welt­kul­tur­er­be soll zu einem öffent­li­chen Bewusst­sein für die­ses Anlie­gen beitragen.

Land eines rei­chen Kulturerbes

Für Japan ist es der Ein­trag Num­mer 22 in der UNESCO-Lis­te des imma­te­ri­el­len Welt­kul­tur­er­bes. Aus­zeich­nun­gen aus frü­he­ren Jah­ren sind die Her­stel­lung des Washi-Papiers, die japa­ni­sche Was­ho­ku-Ess­kul­tur (Asi­en­spie­gel berich­te­te), das Nō-Mas­ken-Thea­ter oder auch das Kabu­ki-Thea­ter.


Das offi­zi­el­le Video zu die­ser Auszeichnung

© Agen­cy for Cul­tu­ral Affairs, Japan, 2019

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