Das schwe­ben­de Gesicht über Tokio

Tokyo Tokyo FES­TI­VAL Spe­cial 13 / Foto: 金田幸三Ein Blick­fang: Der Heiss­luft­bal­lon des Künst­ler­kol­lek­tivs Mé.

Am gest­ri­gen Frei­tag­mor­gen war ein rie­si­ges schwe­ben­des Gesicht hoch über dem Tokio­ter Yoyo­gi-Park (Asi­en­spie­gel berich­te­te) zu bewun­dern. Es han­del­te sich um einen spe­zi­ell ange­fer­tig­ten Heiss­luft­bal­lon. Der drei­di­men­sio­nal gigan­ti­sche Kopf ent­sprach der Grös­se eines sie­ben­stö­cki­gen Hau­ses. Gleich mehr­mals stieg der Bal­lon an jenem Tag auf. Über einen You­tube-Live-Stream wur­de die schwe­ben­de Instal­la­ti­on in die Welt übertragen. 

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Tokyo Tokyo FES­TI­VAL Spe­cial 13 / Foto: 金田幸三Der Kopf ist sie­ben Stock­wer­ke hoch.

Erschaf­fen wur­de die­ses Werk mit dem Namen «Masayu­me» (dt. pro­phe­ti­scher Traum) vom drei­köp­fi­gen japa­ni­schen Kol­lek­tiv Mé (目), das aus den Künst­lern Haru­ka Kōjin, Ken­ji Min­a­mi­ga­wa und Hiro­f­u­mi Masui besteht. Aus 1000 Online-Bewer­bun­gen wähl­ten sie ein pas­sen­des Gesicht aus, das als Modell für die­se nicht all­täg­li­che Krea­ti­on dien­te. Um wen es sich dabei han­delt, behal­ten die Künst­ler für sich. Den Weg zu «Masayu­me» haben sie hin­ge­gen auf einer eige­nen Web­site in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren aus­führ­lich dokumentiert.

Tokyo Tokyo FES­TI­VAL Spe­cial 13 / Foto: 金田幸三«Masayu­me» über dem Yoyogi-Park.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass die Grup­pe Mé mit die­ser Kunst­form auf sich auf­merk­sam macht. Schon 2014 lies­sen sie in Zusam­men­ar­beit mit dem Kunst­mu­se­um von Uts­uno­miya, auf die­sel­be Art und Wei­se das Abbild eines älte­ren Herrn in die Höhe stei­gen (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Kunst wäh­rend der Spiele

Tokyo Tokyo FES­TI­VALDie bei­den Wand­bil­der vor dem Bahn­hof Tokyo.

«Masayu­me» ist ein offi­zi­el­ler Teil des «Tokyo Tokyo Fes­ti­val», das im Vor­feld und wäh­rend der Olym­pi­schen und Paralym­pi­schen Spie­le die künst­le­ri­sche Viel­falt Japan in den Fokus stellt. Und schon heu­te Sams­tag wird es vor dem Bahn­hof Tokio wei­ter­ge­hen. Die glä­ser­nen Fas­sa­den der bei­den Wol­ken­krat­zer Maru­n­ou­chi Buil­ding und New Maru­n­ou­chi Buil­ding wer­den zu Lein­wän­den für das Kunst­pro­jekt «Super Wall Art Tokyo». An die­ser pro­mi­nen­ten Stel­le in der Haupt­stadt wer­den zwei Wand­bil­der ent­hüllt, die sich auf einer Gesamt­flä­che von 7000 Qua­drat­me­tern ent­fal­ten wer­den (Asi­en­spie­gel berich­te­te).


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