Die neu­en Einreiselockerungen

Die Sky­line des Tokio­ter Bezirks Shin­juku mit dem Fuji im Hin­ter­grund. f11photo / Shut​ter​stock​.com

Mit dem heu­ti­gen Mon­tag hat sich für vie­le Aus­län­der die Tür nach Japan einen Spalt weit geöff­net. Nach Mona­ten des Still­stands (Asi­en­spie­gel berich­te­te) dür­fen Aus­tausch­stu­den­ten, tech­ni­sche Prak­ti­kan­ten und Expats wie­der in den Insel­staat ein­rei­sen. Es wird geschätzt, dass seit ver­gan­ge­nem Jahr rund 370’000 Men­schen auf die­sen Moment gewar­tet haben (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

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Auch für aus­län­di­sche Geschäfts­rei­sen­de mit einer kur­zen Auf­ent­halts­zeit gibt es wie­der die Mög­lich­keit, nach Japan zu rei­sen, sofern sie ein Visum bean­tra­gen und ein Unter­neh­men oder eine Bil­dungs­in­sti­tu­ti­on aus Japan für sie bürgt. 

Die kom­pli­zier­te Ver­kür­zung der Quarantäne

Eine wei­te­re wich­ti­ge Neue­rung, die ab dem heu­ti­gen 8. Novem­ber 2021 in Kraft tritt, ist die Ver­kür­zung der Qua­ran­tä­ne­zeit von 10 auf 3 Tage für Geimpf­te. Die­se Rege­lung rich­tet sich jedoch nur an japa­ni­sche Geschäfts­leu­te, die nach einer Rei­se im Aus­land, nach Hau­se zurück­keh­ren und an Aus­län­der, die aus beruf­li­chen Grün­den kurz­zei­tig in Japan verweilen. 

Die­ses Ver­fah­ren ist jedoch mit viel Auf­wand ver­bun­den. Denn es gilt die Vor­ga­be, dass sich die betrof­fe­ne Per­son am vier­ten Tag frei­tes­ten muss. Anschlies­send hat sie für die dar­auf­fol­gen­den sie­ben Tage einen Plan mit dem genau­en Tages­ab­lauf ein­zu­rei­chen. In die­ser Zeit ist es ihr nicht erlaubt, öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel zu benut­zen, die kei­ne Sitz­re­ser­va­tio­nen anbie­ten. Soll­te die Per­son an Ver­an­stal­tun­gen oder an gemein­sa­men Essen teil­neh­men, gilt eine Test­pflicht. Der Arbeit­ge­ber oder das Unter­neh­men, das den aus­län­di­schen Geschäfts­rei­sen­den ein­ge­la­den hat, trägt die Ver­ant­wor­tung für die Umset­zung sämt­li­cher Regeln. Das Vor­ge­hen erin­nert an die olym­pi­sche Bub­b­le im Sommer. 

Maxi­mal 3500 Ein­rei­sen pro Tag

Der­weil wird die Bestim­mung von maxi­mal 3500 Ein­rei­sen pro Tag auf­recht­erhal­ten (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Bis Ende Novem­ber könn­te sich die­se Zahl auf 5000 erhö­hen. Damit soll ein plötz­li­cher Ansturm an Pas­sa­gie­ren in den inter­na­tio­na­len Flug­hä­fen ver­hin­dert werden. 

Aus­ge­schlos­sen von die­sen Locke­run­gen blei­ben die aus­län­di­schen Tou­ris­ten. Für sie wer­den die Gren­zen wohl noch län­ge­re Zeit geschlos­sen blei­ben. Japan scheint dies­be­züg­lich kei­ne Eile zu haben, gera­de auch in Anbe­tracht der erneut stei­gen­den Zah­len in Euro­pa. Zunächst wird die japa­ni­sche Regie­rung alles dar­an set­zen, den Inlands­tou­ris­mus wie­der anzu­kur­beln, der bereits vor der Pan­de­mie 80 Pro­zent des tou­ris­ti­schen Umsat­zes gene­rier­te (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

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