Die ver­las­se­ne Christen-Insel

Die Noku­bi-Kir­che auf der ver­las­se­nen Insel Noza­ki. Yus­ei / Shut​ter​stock​.com

1614 erliess Japan ein Chris­ten­ver­bot, das über 250 Jah­re anhal­ten soll­te. Die Chris­ten muss­ten ihrem Glau­ben abschwö­ren oder sie wur­den exe­ku­tiert. Den­noch prak­ti­zier­ten vie­len ihren Glau­ben heim­lich wei­ter, indem sie Sym­bo­le des Bud­dhis­mus und Shin­to­is­mus ver­wen­de­ten, um nicht auf­zu­fal­len. Ande­re Gemein­schaf­ten zogen sich auf abge­schie­de­ne Inseln zurück, um sich der Kon­trol­le der Macht­ha­ber zu ent­zie­hen. So gelang es ihnen, ihren Glau­ben über meh­re­re Gene­ra­tio­nen wei­ter­zu­ge­ben. Die klei­ne, heu­te ver­las­se­ne Insel Noza­ki wur­de zu einem sol­chen Exil. Eine von der dama­li­gen Gemein­schaft erbau­te Kir­che erin­nert an die­se Geschich­te und wur­de 2018 zum UNESCO-Welt­kul­tur­er­be erklärt. 

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