Weih­nacht­li­cher Licht­zau­ber in Tokio

Zur­zeit ist Japan in wei­ter Fer­ne. Träu­men von einer Japan-Rei­­se darf man aber wei­ter­hin. In die­ser Serie stel­le ich Orte vor, die man besu­chen soll­te, sobald die­se Kri­se ein­mal vor­bei ist. Wei­te­re Inspi­ra­tio­nen fin­den Sie in mei­nem Rei­se­buch «Jan in Japan – 60 Orte abseits von Tokio und Kyo­to».

JAN IN JAPAN – Die kal­ten und lan­gen Win­ter­näch­te in Japan sind die Zeit der Illu­mi­na­ti­on. Sehens­wür­dig­kei­ten, Park­an­la­gen und Ein­kaufs­stras­sen wer­den mög­lichst deko­ra­tiv und spek­ta­ku­lär in ein Lich­ter­meer getaucht und sor­gen so für eine fest­li­che Atmo­sphä­re, die sehr oft über Weih­nach­ten und Neu­jahr hin­aus zu bewun­dern sind. In der japa­ni­schen Haupt­stadt fin­det man zahl­rei­che nächt­li­che Licht­spek­ta­kel die­ser Art (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Janu­ar 2022 – Ich wün­sche allen ein fro­hes neu­es Jahr! Ein ganz spe­zi­el­ler Dank geht an alle Leser, die die­sen Blog mit einem Abo unter­stüt­zen.

Keyakiz­a­ka Illumination

Die­se Licht­in­stal­la­ti­on in Rop­pon­gi Hills gibt es seit 2003. Asi­en­spie­gel

Eine zen­tral gele­ge­ne und für alle zugäng­li­che Beleuch­tung befin­det sich an der 400 Meter lan­gen Keyakiz­a­ka-Allee in Rop­pon­gi Hills. 700’000 an Bäu­men befes­tig­te LED-Leuch­ten ver­wan­deln die­se Stras­se im Novem­ber und Dezem­ber (jeweils zwi­schen 17 und 23 Uhr) in ein blau-weis­ses Lich­ter­meer. Beson­ders beliebt ist die Sicht von der Pas­san­ten­brü­cke im Mit­tel­teil. Von dort hat man eine per­fek­te Sicht auf das Licht­spek­ta­kel mit dem Tokyo Tower im Hintergrund. 

Die Keyakiz­a­ka-Illu­mi­na­ti­on mit dem Tokyo Tower im Hin­ter­grund. Asi­en­spie­gel

Die Keyakiz­a­ka Illu­mi­na­ti­on fei­er­te am 14. Novem­ber 2003 Pre­mie­re. Es war das Eröff­nungs­jahr die­ses stil­bil­den­den Kom­ple­xes, der Shop­ping, Arbeit, Ver­gnü­gen und Woh­nen ver­bin­det und eine klei­ne Stadt für sich bil­det (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Es ist somit das 18. Jahr die­ses Licht­spek­ta­kels, das noch bis zum mor­gi­gen 25. Dezem­ber gezeigt wird. 

Kobe Lumi­na­rie

Das Kobe Lumi­na­rie im Dezem­ber 2004. Asi­en­spie­gel

Das wohl bekann­tes­te und ältes­te Bei­spiel die­ser Licht­kunst ist das Kobe Lumi­na­rie. Eine gigan­ti­sche, kunst­voll gestal­te­te Instal­la­ti­on, die von der ita­lie­ni­schen Regie­rung gespen­det und von Vale­rio Fes­ti und Hiroka­zu Imao­ka ent­wor­fen wur­de, erhellt für jeweils zwei Wochen im Dezem­ber den Nacht­him­mel der Hafen­stadt im Wes­ten Japans (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Die Ver­an­stal­tung zählt jähr­lich über 3 Mil­lio­nen Besu­cher. Mit die­sem Anlass wird der Toten des ver­hee­ren­den Erd­be­bens vom 17. Janu­ar 1995 gedacht. 

Das Kobe Lumi­na­rie wur­de erst­mals im Dezem­ber 1995, nur weni­ge Mona­te nach der Kata­stro­phe, zum ers­ten Mal durch­ge­führt. Die Coro­na-Pan­de­mie hat jedoch dazu geführt, dass die­ses Licht­spek­ta­kel schon zwei Mal abge­sagt wer­den muss­te. Um nicht ganz auf die­se Tra­di­ti­on zu ver­zich­ten, wur­den in die­sem Jahr klei­ne­re Licht­in­stal­la­tio­nen an sie­ben ver­schie­de­nen Orten in Kobe ausgestellt.


Der Stand­ort von Keyakiz­a­ka Illumination


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