Der «Ghi­b­li Park»-Turm ist vollendet

Am 1. Novem­ber 2022 wird der Ghi­b­li Park auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de der Welt­aus­stel­lung 2005 in Nagaku­te bei Nago­ya sei­ne Tore öff­nen (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Seit Juli 2020 sind die Bau­ar­bei­ten im Gan­ge. Im Febru­ar wur­de die offi­zi­el­le Web­site lan­ciert. Ent­ste­hen wird eine Welt, die sich den legen­dä­ren Wer­ken des Ani­me-Hau­ses Stu­dio Ghi­b­li von Hayao Miya­za­ki, Toshio Suzu­ki und dem ver­stor­be­nen Isao Taka­ha­ta wid­met (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Der Park wird sich auf fünf Berei­che ver­tei­len, wovon drei im Herbst eröff­net wer­den. Die wei­te­ren zwei Area­le wer­den im Jahr dar­auf fol­gen (mehr Details in die­sem Arti­kel).

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Der Turm

Bereits die­se Woche durf­te das Stu­dio Ghi­b­li eine ers­te Ein­wei­hung fei­ern. Die Bau­ar­bei­ten am Auf­zugs­turm, der zum Are­al «Hügel der Jugend» gehört, sind voll­endet. Es ist ein Bau­werk im Sci­ence-Fic­tion-Stil des 19. Jahr­hun­derts, das durch sei­nen Detail­reich­tum und das gros­se Zif­fer­blatt auf­fällt und der­einst den Haupt­ein­gang zum Ghi­b­li Park bil­den wird. Als Inspi­ra­ti­on dien­te der Ani­me «Das Schloss im Him­mel», der 1986 in Japan Pre­mie­re fei­er­te und der ers­te Film des 1985 gegrün­de­ten Stu­dio Ghi­b­li war. Gleich in der Nähe ent­steht das unver­kenn­ba­re Haus aus dem Ani­me «Stim­me des Her­zens» (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Es han­delt sich übri­gens um kei­ne neue Struk­tur. Der Auf­zugs­turm ent­stand im Rah­men der Expo 2005 (hier das alte Aus­se­hen). Für den Ghi­b­li Park wur­de er von Grund auf erneu­ert. Seit dem 23. März 2022 ist der Turm für die Öffent­lich­keit kos­ten­los zugäng­lich. Er ist ein ers­ter Vor­ge­schmack auf die Eröff­nung im Herbst. 

Die Regi­on Nago­ya im Fokus

Aichi Tou­rism Bureau / Youtube

Für die Prä­fek­tur Aichi ist die­ses Pro­jekt eine rie­si­ge Chan­ce. Denn viel zu ger­ne geht die Regi­on mit der Mil­lio­nen­stadt Nago­ya, die geo­gra­fisch zwi­schen Tokio und Osa­ka gele­gen ist, ver­ges­sen. In Nago­ya spricht man in die­sem Zusam­men­hang von Nago­ya toba­shi, «Nago­ya über­ge­hen» (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Die Hoff­nung ist gross, dass der Ghi­b­­li-Park den Blick auf die­se viel­fäl­ti­ge Regi­on im Her­zen Japans ver­än­dern wird. 

Die Prä­fek­tur hat die Chan­ce erkannt. Mit dem Kurz­film «Play along with the Wind», der von Stu­dio Ghi­b­li pro­du­ziert wur­de, stellt sie im Stil des legen­dä­ren Ani­­me-Stu­­di­os die Sehens­wür­dig­kei­ten der Regi­on vor. Der Film endet im seit 2005 bestehen­den Haus von Sats­uki und Mei aus «Mein Nach­bar Toto­ro», das eben­falls Teil des neu­en Ghi­b­­li-Parks sein wird.


Wei­te­re Ein­drü­cke vom Turm


Der Stand­ort des Aufzugsturms


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