Robo­ter im japa­ni­schen Alltag

JAPAN IN BIL­DERN – Foto­gra­fi­sche Ein­drü­cke aus Japan. Sehens­wür­dig­kei­ten, Auf­fäl­lig­kei­ten, Ent­de­ckun­gen und Kuli­na­ri­sches ste­hen im Zen­trum die­ser Serie.

Die Robot­er­wa­che in Sendai

Der SQ-2 im Ein­satz im Flug­ha­fen Sen­dai. Asi­en­spie­gel

Ein Robo­ter sorgt im Check-in-Bereich des Flug­ha­fens Sen­dai für Ruhe und Ord­nung. Die Maschi­ne mit dem Namen SQ-2 des Tokio­ter Unter­neh­mens SEQ­SEN­SE fährt bei den Check-in-Schal­tern selb­stän­dig ihre Run­den. Der Robo­ter ver­fügt über eine 360-Grad-Kame­ra, deren Auf­nah­men an die Sicher­heits­zen­tra­le wei­ter­ge­lei­tet wer­den. Seit Febru­ar die­ses Jah­res sind zwei SQ-2 täg­lich im Ein­satz. In Japan spielt die Ein­füh­rung sol­cher Robo­ter eine wich­ti­ge Rol­le. Die rasan­te Über­al­te­rung der Bevöl­ke­rung hat in zahl­rei­chen Bran­chen zu einem aku­ten Per­so­nal­not­stand geführt.


Der Elek­tro-Roll­stuhl in Haneda

Mit dem WHILL bis zum Gate im Flug­ha­fen Hane­da. Asi­en­spie­gel

Im Tokio­ter Flug­ha­fen Hane­da steht den Pas­sa­gie­ren eine Zukunfts­tech­no­lo­gie zur Ver­fü­gung. Seit 2020 sorgt der Elek­tro-Roll­stuhl WHILL dafür, dass Pas­sa­gie­re, die kei­ne län­ge­ren Distan­zen zu Fuss zurück­le­gen kön­nen, ohne wei­te­re Hil­fe des Flug­ha­fen­per­so­nals auto­ma­tisch zum Gate gefah­ren wer­den kön­nen. Hat man ein­mal Platz genom­men, muss man nur noch die Gate-Num­mer ein­ge­ben und schon beginnt die Fahrt. WHILL fährt danach wie­der auto­ma­tisch zu sei­nem Aus­gangs­punkt zurück. Momen­tan sind die­se Gefähr­te in den Ter­mi­nals 1 und 2 im Einsatz. 

Nach der Fahrt geht es auto­nom zurück zum Start­punkt. Asi­en­spie­gel

Der Ser­vier-Robo­ter

Der Bel­la­Bot in einem Kauf­haus in der Prä­fek­tur Ishi­ka­wa. Asi­en­spie­gel

Der in Chi­na ent­wi­ckel­te Bel­la­Bot wur­de für die Restau­rant­welt ent­wi­ckelt. Seit 2021 setzt das gros­se gas­tro­no­mi­sche Unter­neh­men Sky­lark auf die­sen Ser­vier-Robo­ter (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Inzwi­schen hat die Maschi­ne mit den Augen und Ohren einer Kat­ze auch wei­te­re Funk­tio­nen über­nom­men. In einem Kauf­haus in der Prä­fek­tur Ishi­ka­wa dient er als fah­ren­der Robo­ter, der Info­blät­ter verteilt. 

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Auf Patrouil­le in Narita

Der Sicher­heits­ro­bo­ter im Flug­ha­fen Nari­ta. Asi­en­spie­gel

Im Inter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Nari­ta in der Prä­fek­tur Chi­ba setzt man eben­falls auf Robo­ter, die das Sicher­heits­per­so­nal ergän­zen hel­fen. Der X2 von SECOM ist bereits seit 2019 im Ein­satz. Zusätz­lich zur übli­chen 360-Grad-Kame­ra besitzt die­ser Robo­ter auch Wär­me­sen­so­ren und einen aus­fahr­ba­ren Arm, mit dem Müll­ei­mer kon­trol­lie­rt wer­den kön­nen. Fünf die­ser Robo­ter sind täg­lich im Ein­satz. Zudem wur­de die­ses Jahr mit dem Coco­bo eine neue Gene­ra­ti­on vor­ge­stellt (Asi­en­spie­gel berich­te­te)


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