Von wel­cher Sei­te im Flug­zeug sieht man den Fuji?

Eine Sicht auf den Fuji vom Flug­zeug. Asi­en­spie­gel

Der Fuji ist mit sei­nem per­fek­ten sym­me­tri­schen Vul­kan­ke­gel nicht nur der höchs­te, son­dern auch der schöns­te Berg Japans. Er ist für Poe­ten, Maler und Foto­gra­fen glei­cher­mas­sen eine Inspi­ra­ti­on. Es war ver­mut­lich die Farb­holz­schnitt-Serie «Die 36 Ansich­ten auf den Fuji» von Hoku­sai, die den Berg welt­be­rühmt und zu einem Wahr­zei­chen des Insel­staa­tes gemacht hat (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

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Die Lie­be Japans zu die­sem Berg drückt sich auf ganz ver­schie­de­ne Art und Wei­sen aus. Es gibt Per­so­nen, die den Berg täg­lich foto­gra­fie­ren und ihre Beob­ach­tun­gen auf Twit­ter und Insta­gram prä­sen­tie­ren. Das Japan Map Cen­ter hat eine detail­lier­te Online-Kar­te erstellt, die einen Über­blick über sämt­li­che Aus­sichts­punk­te im Land bie­tet (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Die Behör­den in den umlie­gen­den Städ­ten wer­fen eben­falls einen genau­en Blick auf den Zustand des Ber­ges. Eine ihrer Sta­tis­ti­ken gibt dar­über Aus­kunft, wäh­rend wel­cher Mona­te die freie Sicht auf den Fuji am ehes­ten gewähr­leis­tet ist (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Aus­ser­dem wird die Bil­dung der ers­ten sanf­ten Schnee­kro­ne der Sai­son zuver­läs­sig von den Medi­en ver­mel­det (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Die Fuji-Web­sites von JAL und ANA

Auch die Flug­ge­sell­schaf­ten haben die­ses Wahr­zei­chen für sich ent­deckt. Die früh­mor­gend­li­chen Fuji-Rund­flü­ge am Neu­jahrs­tag sind stets aus­ver­kauft (Asi­en­spie­gel berich­te­te). JAL unter­hält sogar die eng­lisch­spra­chi­ge Web­site «Which Side is Mount Fuji?». Dar­in gibt die Air­line für die ver­schie­dens­ten Inlands­flü­ge an, auf wel­cher Sei­te man sit­zen soll­te, um den Fuji zu Gesicht zu bekom­men. Denn je nach Rou­te fliegt das Flug­zeug an der einen oder der ande­ren Sei­te des Ber­ges vor­bei. Abhän­gig von der Flug­hö­he und der Distanz zum Berg ergibt sich so ein ganz unter­schied­li­cher Aus­blick. Zudem wird auf der Web­site erklärt, dass es Rou­ten gibt, wie von Hane­da nach Kuma­mo­to und Oita, die direkt über den Fuji füh­ren. Für die Pas­sa­gie­re sol­cher Flü­ge ist das natür­li­che Wahr­zei­chen des Insel­staa­tes lei­der nicht sicht­bar. Ganz all­ge­mein betont JAL, dass die Sicht auf den Fuji wäh­rend der Win­ter­mo­na­te kla­rer ist. Doch selbst die rich­ti­ge Sitz­platz­wahl bie­tet kei­ne Garan­tie für die Sicht auf den Fuji. Denn letzt­lich hängt alles vom unkon­trol­lier­ba­ren Wet­ter und den Wol­ken ab. 

Auch die Air­line ANA hat eine ähn­li­che eng­lisch­spra­chi­ge Web­site auf­ge­schal­tet, mit dem Titel «Sce­ne­ry that Can Be Seen from the Air». Nach Ein­ga­be der Rou­te wer­den die Sze­ne­ri­en ange­zeigt, die man je nach gewähl­ter Sitz­sei­te zu sehen bekommt. Zusätz­lich infor­miert ANA auf Japa­nisch, auf wel­cher Sei­te des Fujis die Flug­rou­ten von und nach Hane­da verlaufen.

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November 2022

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