Yama­de­ra: Der Berg­tem­pel von Yamagata

Yamadera besteht aus mehren Hallen, die am Berg gebaut wurden.
Yama­de­ra besteht aus meh­ren Hal­len, die am Berg gebaut wur­den. Asi­en­spie­gel

Von Ginzan-Onsen (Asi­en­spie­gel berich­te­te) bringt mich am Mor­gen ein Mini­bus des Hotels zum Bahn­hof Oishi­da. Anschlies­send geht es mit dem Shink­an­sen wei­ter nach Yama­ga­ta, der Haupt­stadt der gleich­na­mi­gen Prä­fek­tur. Die Stadt mit ihren 250’000 Ein­woh­nern ist ein idea­ler Aus­gangs­punkt für den Besuch des Tem­pels Riss­ha­ku­ji, der im Volks­mund ein­fach Yama­de­ra, «Berg­tem­pel», genannt wird. Die hei­li­ge Stät­te der Ten­dai-Schu­le ist über 1000 Jah­re alt und gehört offi­zi­ell zum berühm­ten Berg­klos­ter Enrya­ku­ji bei Kyo­to. Mit der JR Senzan-Linie ist es nur eine kur­ze Fahrt von 20 Minu­ten bis zum Bahn­hof, der bereits einen impo­san­ten Blick auf die Tem­pel­an­la­ge bie­tet, die mit­ten in einen stei­len Berg­hang gebaut wurde. 

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Kulturschatz: In der kleinen Sutra-Halle Nyōkyōdō liegt der Gründer von Yamadera, Mönch Ennin (794-864), begraben.
Kul­tur­schatz: In der klei­nen Sutra-Hal­le Nyōkyōdō liegt der Grün­der von Yama­de­ra, Mönch Ennin (794−864), begra­ben. Asi­en­spie­gel

1015 Stu­fen sind es bis zum Gip­fel. Ver­gli­chen mit dem Pil­ger­weg zum hei­li­gen Berg Hagu­ro (Asi­en­spie­gel berich­te­te) ist es jedoch ein ver­gleichs­wei­se ange­neh­mer Spa­zier­gang zum Tem­pel­be­zirk auf dem Berg, der sich zu jeder Jah­res­zeit von einer ande­ren Sei­te zeigt. Im Dezem­ber fin­det man hier kaum Besu­cher. Das Herbst­laub ist fast voll­stän­dig von den Bäu­men gefal­len. Es ist ange­nehm still. Ein Muss ist der Besuch der Godai­dō-Hal­le, von der aus man einen herr­li­chen Blick auf die Tem­pel­an­la­ge und das Umland hat. 

Zwei Wahrzeichen: Die beiden Hallen Nyōkyōdō (links) und Kaisandō, die damals restauriert wurde.
Zwei Wahr­zei­chen: Die bei­den Hal­len Nyōkyōdō (links) und Kai­san­dō, die damals restau­riert wur­de. Asi­en­spie­gel
Offiziell heisst der Bergtempel Risshaku-ji.
Offi­zi­ell heisst der Berg­tem­pel Riss­ha­ku-ji. Asi­en­spie­gel
Von der Godaidō-Halle hat man einen Blick auf das gesamte Tal.
Von der Godai­dō-Hal­le hat man einen Blick auf das gesam­te Tal. Asi­en­spie­gel
Es geht steil hoch.
Es geht steil hoch. Asi­en­spie­gel
1015 Stufen geht es hoch zur Tempelanlage.
1015 Stu­fen geht es hoch zur Tem­pel­an­la­ge. Asi­en­spie­gel
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Feb 2024

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