Shirai­to Falls: Poe­ti­sche Wasserfälle

REI­SE­NO­TI­ZEN – In die­ser Serie erzäh­le ich in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge von mei­ner Rei­se durch das spät­win­ter­li­che Japan im Februar/​März 2024.

Die Shiraito Falls bei Fujinomiya.
Die Shirai­to Falls bei Fuji­no­miya. Asi­en­spie­gel

Nörd­lich der Stadt Fuji­no­miya, am Fus­se des Mount Fuji, bie­tet sich mit den Shirai­to Falls ein Natur­schau­spiel von sel­te­ner Schön­heit. Der Name Shirai­to, der sich mit «weis­se Fäden» über­set­zen lässt, fängt das Erschei­nungs­bild des Was­ser­falls per­fekt ein: Dün­ne Was­ser­strö­me, die an Sei­den­fä­den erin­nern, flies­sen hier über die Fels­kan­ten. Geo­lo­gisch gese­hen ent­steht der Was­ser­fall dort, wo das Schmelz­was­ser des Fuji zwi­schen vul­ka­ni­schen Schich­ten unter­schied­li­chen Alters aus­tritt. Die­ses Natur­phä­no­men schafft eine poe­ti­sche Sze­ne­rie, in der das Was­ser in unzäh­li­gen Strö­men über eine 20 Meter hohe und 150 Meter brei­te Fels­wand herabfällt.

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Die eine Hälfte der Shiraito Falls.
Die eine Hälf­te der Shirai­to Falls. Asi­en­spie­gel

Die Shirai­to-Fäl­le sind nicht nur ein beein­dru­cken­des Natur­wun­der, son­dern auch ein Ort kul­tu­rel­ler Bedeu­tung. Sie gel­ten als hei­li­ge Stät­te der reli­giö­sen Fuji­kō-Bewe­gung, die in der Edo-Zeit ihre Blü­te­zeit erleb­te und den Berg Fuji als gött­lich ver­ehrt. Zudem ste­hen die Was­ser­fäl­le seit 1936 als japa­ni­sches Natur­denk­mal unter Schutz. Auf­grund die­ser her­aus­ra­gen­den Bedeu­tung sind die Shirai­to Falls seit 2013 als Teil des UNESCO-Welt­kul­tur­er­bes des Ber­ges Fuji aner­kannt. Die­ses Erbe umfasst ins­ge­samt 25 Stät­ten, die die hei­li­ge und künst­le­risch inspi­rie­ren­de Land­schaft um den Fuji­san repräsentieren.

Anfahrt zu den Shirai­to Falls

Die weissen Fäden der Shiraito Falls.
Die weis­sen Fäden der Shirai­to Falls. Asi­en­spie­gel

Die Shirai­to-Was­ser­fäl­le sind mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zu errei­chen. Bus­se fah­ren von den Bahn­hö­fen Kawa­gu­chi­ko, Shin-Fuji und Fuji­no­miya direkt zu den Was­ser­fäl­len. Noch beque­mer ist die Anrei­se mit dem Miet­wa­gen, der die Mög­lich­keit bie­tet, die umlie­gen­de Regi­on des Asa­gi­ri-Hoch­lan­des zu erkun­den, die für ihre land­wirt­schaft­li­chen Pro­duk­te bekannt ist. Im nahe gele­ge­nen Asa­gi­ri Food Park kön­nen Besu­cher eine Viel­zahl regio­na­ler Pro­duk­te, dar­un­ter ver­schie­de­ne Milch­pro­duk­te, verkosten. 

Nur einen Stein­wurf von den Shirai­to-Was­ser­fäl­len ent­fernt befin­det sich mit dem Oto­do­me-Was­ser­fall ein wei­te­res Natur­schau­spiel mit beein­dru­cken­der Kulis­se – doch dazu mehr in einem spä­te­ren Artikel.

Das Wasser der Shiraito Falls tritt direkt aus der Felsschicht heraus.
Das Was­ser der Shirai­to Falls tritt direkt aus der Fels­schicht her­aus. Asi­en­spie­gel
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