21st Cen­tu­ry Muse­um: Der lan­ge Weg zurück

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Kana­za­wa, bekannt für sei­nen his­to­ri­schen Ken­ro­ku­en-Gar­ten, hat mit dem 21st Cen­tu­ry Muse­um of Con­tem­pora­ry Art ein moder­nes Juwel im Zen­trum. Das 2004 eröff­ne­te kreis­run­de Muse­um hat sich inner­halb weni­ger Jah­re zu einem wah­ren Besu­cher­ma­gne­ten ent­wi­ckelt und zählt mit über 2 Mil­lio­nen Ein­trit­ten pro Jahr zu den meist­be­such­ten Muse­en Japans. 

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Der begehbare Swimming Pool von Leandro Erlich.
Der begeh­ba­re Swim­ming Pool von Lean­dro Erlich. vapa­di / Shut​ter​stock​.com

Pro­mi­nen­tes Herz­stück der Dau­er­aus­stel­lung ist Lean­dro Erlichs «Swim­ming Pool», der sowohl von oben als auch von unten betrach­tet wer­den kann (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Eine beson­de­re Fas­zi­na­ti­on übt auch die glä­ser­ne, licht- und luft­durch­läs­si­ge Archi­tek­tur des Muse­ums aus. Ent­wor­fen wur­de sie von den renom­mier­ten japa­ni­schen Archi­tek­ten Kazu­yo Seji­ma und Ryue Nis­hi­za­wa, bes­ser bekannt als SANAA, die 2010 mit dem Pritz­ker-Preis, dem inter­na­tio­na­len Nobel­preis für Archi­tek­tur, aus­ge­zeich­net wur­den (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Die Fol­gen des Erdbebens

Das  21st Century Museum of Contemporary Art in Kanazawa.
Das 21st Cen­tu­ry Muse­um of Con­tem­pora­ry Art in Kana­za­wa. Lee Yiu Tung / Shut​ter​stock​.com

Doch das schwe­re Erd­be­ben, das am Neu­jahrs­tag die Halb­in­sel Noto in der Prä­fek­tur Ishi­ka­wa erschüt­ter­te (Asi­en­spie­gel berich­te­te), setz­te auch dem fra­gil wir­ken­den Bau zu. Glas­de­cken in eini­gen Aus­stel­lungs­räu­men stürz­ten ein, es kam zu klei­ne­ren und grös­se­ren Schä­den. Das Muse­um blieb dar­auf­hin den gan­zen Janu­ar geschlos­sen und konn­te erst im Febru­ar den frei zugäng­li­chen Bereich mit Café und Shop wie­der öff­nen, wäh­rend die zen­tra­len Aus­stel­lungs­räu­me weit­ge­hend geschlos­sen blie­ben. Der Muse­ums­be­trieb war somit nur ein­ge­schränkt möglich.

Die auf­wen­di­gen Repa­ra­tur­ar­bei­ten und Sicher­heits­über­prü­fun­gen nah­men fast ein hal­bes Jahr in Anspruch. Doch seit dem 22. Juni erstrahlt das Muse­um wie­der in neu­em Glanz. Alle Aus­stel­lungs­be­rei­che sind wie­der zugäng­lich und auch das fas­zi­nie­ren­de Schwimm­be­cken kann wie­der von unten bestaunt wer­den. Das Muse­um hat sei­nen nor­ma­len Betrieb wie­der aufgenommen. 

Rück­kehr der Besucher

Die Ansicht von oben.
Die Ansicht von oben. Asi­en­spie­gel

Mit der Wie­der­eröff­nung ist die Hoff­nung auf einen Besu­cher­zu­strom ver­bun­den. Zwi­schen Janu­ar und Mai 2024 zähl­te das Muse­um rund 480’000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher, was weni­ger als der Hälf­te der übli­chen Besu­cher­zahl in einem Halb­jahr ent­spricht. Zwei­fel­los wird das 21st Cen­tu­ry Muse­um of Con­tem­pora­ry Art mit sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Archi­tek­tur bald wie­der zu den Haupt­at­trak­tio­nen Kana­za­was gehören.

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