News aus Japan. Von Jan Knüsel.

Dossier: Tourismus

Seit der Ära Koizumi hat die japanische Regierung den Tourismus zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor erklärt. Hierfür wurde 2008 die Japan Tourism Agency unter dem Dach des Ministeriums für Land, Infrastruktur und Tourismus geschaffen. Nach der AKW-Katastrophe in Fukushima kam es 2011 jedoch zu einem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen. Niemand rechnete mit einer schnellen Erholung. Doch heute erlebt Japan einen bislang ungekannten Tourismusboom. 2014 besuchten 13,41 Millionen Touristen Japan. Damit wurde eine neue Rekordmarke erreicht. Der billige Yen, eine Zunahme an Billigflügen innerhalb Asiens, die gelockerte Visumspolitik für Gäste aus Südostasien sowie die sanfte politische Entspannung mit China und Korea haben zu dieser günstigen Entwicklung beigetragen. 2015 wurde dieser Rekord abermals gebrochen. 19,73 Millionen Gäste kamen nach Japan. Inzwischen hat die Regierung sich zum Ziel gesetzt, jährlich 30 Millionen ausländische Besucher in Japan begrüssen zu dürfen. Eine systematische Auflistung praktische Reise- und Essenstipps sowie zahlreiche hilfreiche Hintergründe finden Sie im Asienspiegel-Reiseführer «In Japan». Der Bestseller ist seit Juli 2016 in der 3. Auflage erhältlich. Ausserdem veranstalte ich regelmässig ausverkaufte Japan-Vorträge in Zürich. Es freut mich immer wieder, meine Leser bei dieser Gelegenheit persönlich kennenzulernen.

  • Japan, das sichere Land

    21. Januar 2017    

    Seit 14 Jahren zählt Japan immer weniger Straftaten. Noch nie gab es so wenige Mordfälle wie 2016. Zur hohen Sicherheit tragen verschiedene Faktoren bei.

  • Handy aufladen in Tokios Linienbus

    17. Januar 2017    

    Im Shinkansen und selbst in Fernbussen in Japan kann man mittlerweile sein Smartphone aufladen. In Tokio verkehren nun auch die ersten Linienbusse mit Ladestationen.

  • Fernbus mit Privatabteil

    13. Januar 2017    

    Zwischen Tokio und Osaka ist der erste Fernbus mit Privatabteilen im Einsatz. Mit diesem Nachtbus kann der Passagier ausgeschlafen die Hotelkosten einsparen. Der Betreiber setzt auf eine Kundschaft.

  • Alle wollen nach Japan

    11. Januar 2017    

    Über 24 Millionen ausländische Touristen haben 2016 Japan besucht. Das ist ein historischer Rekord. Für das neue Ziel von 40 Millionen plant Japan einige touristische Neuerungen.

  • Ein viersprachiges Megafon

    8. Januar 2017    

    Mit Megafonen werden in den Bahnhöfen, Flughäfen und bei Grossanlässen wichtige Hinweise verkündet. Künftig setzt man in Japan auf ein Megafon, das gleich vier Sprachen spricht.

  • Japans berühmteste Katzen

    7. Januar 2017    

    Die Katze Tama rettete eine Bahnlinie vor dem Konkurs und bescherte einer ganzen Region Millioneneinnahmen. Auch nach ihrem Tod bleibt die Bahn ein Tourismusmagnet, nun mit einem ganz neuen Mitglied.

  • Tipps für die beste Sicht auf den Fuji

    2. Januar 2017    

    Um den Fuji auf der Japan-Reise von seiner schönsten Seite zu sehen, bedarf es Planung und Glück. Hier einige Tipps und empfehlenswerte Aussichtspunkte.

  • Die besten Ekiben für die Zugreise

    19. Dezember 2016    

    In Japans Bahnhöfen gibt es eine riesige Auswahl an Lunchboxen für die Zugreise, Ekiben genannt. Bahnbetreiber JR East hat nun die drei beliebtesten Lunchboxen seiner Bahnhöfe gekürt.

  • Herbstmagie: Tokios schönste Allee

    11. Dezember 2016    

    Jeweils Anfang Dezember verwandelt sich eine 300 Meter lange Ginkgo-Allee zu einem der schönsten Orte in Tokio. Ein Kurzfilm über diese spezielle Herbstmagie in der japanischen Hauptstadt.

  • Die vorgeschriebene Vorspeise

    10. Dezember 2016    

    Ob man will oder nicht: In vielen japanischen Restaurants erhält der Kunde automatisch eine kleine Vorspeise, die er auch zu bezahlen hat. Dieses Otōshi-System sorgt für einige Verwirrung.

  • Ein heisses Symbol

    8. Dezember 2016    

    Das offizielle Symbol für das Onsen-Bad sieht für ausländische Touristen wie eine heisse Suppe aus. Ein neues Symbol soll nun eingeführt werden. Dies stösst in Japan jedoch auf grossen Widerstand.

  • Ein Luxushotel auf Schienen

    7. Dezember 2016    

    In einem futuristischen Luxuszug im Stil eines 5-Sterne-Hotels von Tokio bis in den Norden Japans reisen. Ab Mai 2017 wird dies Realität. Nun gibt es erste Fotos des «Shiki-Shima»-Zugs.

  • Autofreier Scramble Crossing

    5. Dezember 2016    

    An Silvester wird die berühmte Kreuzung von Shibuya für den Autoverkehr gesperrt. Erstmals überhaupt gehört der Ort dann alleine den feiernden Passanten.

  • Der Wolkenhut über dem Fuji

    3. Dezember 2016    

    Wenn der Fuji so aussieht, als würde er einen traditionellen Bambushut tragen, dann spricht man in Japan von «Kasagumo». Einige Eindrücke von diesem speziellen Naturphänomen.

  • Was ist Ihr Japan-Bild?

    28. November 2016    

    Fuji, Kirschblüten, Onsen oder Burgen? Was interessiert Sie genau an Japan? Asiaten und Westler geben ganz unterschiedliche Antworten auf diese Frage.

  • Tokios futuristischer Gepäckträger

    26. November 2016    

    Die Angestellten, die die Koffer in die Airport-Limousine-Busse im Flughafen Haneda einladen, setzen auf einen Roboteranzug, der ihnen die Arbeit entscheidend erleichtert.

  • Japans neuer Geheimtipp

    19. November 2016    

    Ein bislang unbekannter Ort in der Bucht von Tokio hat sich zu einem Anziehungspunkt für Foto-Fans entwickelt. Manche vergleichen die Szenerie mit Boliviens berühmten Salzsee Salar de Uyuni.

  • In Japan den Rail Pass kaufen

    16. November 2016    

    Bislang musste man den Japan Rail Pass zwingend im Ausland kaufen. Damit ist bald Schluss. Ab März 2017 kann man diesen auch in Japan kaufen. Das bringt einige Veränderungen mit sich.

  • Jan in Japan 2: Die Südinsel & die Kirschblüten

    13. November 2016    

    Die Kirschblüten locken im Frühling jeweils Millionen Besucher nach Japan. Im neu erschienen Teil 2 der Buchserie «Jan in Japan» steht diese vergänglichste Sehenswürdigkeit im Fokus – von Kyushu bis nach Tokio.

  • In Japan geht nichts verloren

    10. November 2016    

    In Japan ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass verloren gegangene Wertgegenstände wieder auftauchen und dem Besitzer zurückgegeben werden, wird häufig gesagt. Eine Statistik bestätigt dies nun eindrücklich.