Tipp – Tokio gehört zu den kuli­na­ri­schen Zen­tren die­ser Welt. Geschätz­te 160’000 Restau­rants gibt in der japa­ni­schen Haupt­stadt. Kei­ne ande­re Metro­po­le zählt mehr Gui­de-Miche­lin- Ster­ne-Loka­le. Eine beson­de­re Fas­zi­na­ti­on sind die unzäh­li­gen Mikro­bars, die Tokio zu bie­ten hat. 

In den soge­nann­ten Yokocho, den Sei­ten­gas­sen der geschäf­ti­gen Vier­tel, fin­det man sie. Ein Besit­zer, ein Tre­sen, eine Hand­voll Stüh­le, gute Drinks, klei­ne kuli­na­ri­sche Köst­lich­kei­ten und Öff­nungs­zei­ten bis in die Mor­gen­stun­den genü­gen, um die per­fek­te japa­ni­sche Gemüt­lich­keit zu erschaf­fen. Die Net­flix-Serie Mid­ni­ght Diner: Tokyo Sto­ries hat die­ser Kul­tur ein Denk­mal gesetzt. 

Sake und vie­le klei­ne Köstlichkeiten

In Zürich gibt es einen Ort, der sich ganz an die­se Tra­di­ti­on anlehnt. Es ist die Gin­ger Sake Bar, die vor etwas mehr als einem Jahr eröff­ne­te, als unab­hän­gi­ger Teil des Restau­rants Gin­ger mit eige­nem Ein­gang. Ein gemüt­li­cher Holz­t­re­sen, eini­ge Tisch­chen und eine beein­dru­cken­de Aus­wahl an Pre­mi­um-Sake, Whis­ky, Bier und Cock­tails bil­den das per­fek­te Ambi­en­te für einen japa­ni­schen Abend in Zürich. 

Hin­zu kommt eine Spei­se­kar­te mit Häpp­chen, die nichts zu wün­schen übrig las­sen: Yaki­to­ri-Spies­schen, gril­lier­te Oni­gi­ri-Reis­bäll­chen, Boni­to-Tata­ki, Buta­ba­ra (geschmo­re­ner Schwei­ne­bauch mit Kür­bis und Maro­ni, sehr lecker!) oder Sar­di­nen-Tem­pura gehö­ren zum hoch­wer­ti­gen kuli­na­ri­schen Ange­bot – Tapas auf Japa­nisch. Und das schöns­te dar­an ist: In der Gin­ger Sake Bar darf der Gast nach der Arbeit oder noch zu spä­te­rer Stun­de spon­tan vor­bei­schau­en. Immer­hin hat man hier selbst unter Woche bis Mit­ter­nacht geöffnet. 

Eine japa­ni­sche Insti­tu­ti­on in Zürich

Hin­ter dem kuli­na­ri­schen Kon­zept der Gin­ger Sake Bar steht nie­mand gerin­ge­rer als Chef­koch Ken­ta­ro Oni­shi, der zu den bes­ten sei­nes Fachs in Zürich gehört. Seit 15 Jah­ren lei­tet er die Geschi­cke in der Küche. Und genau wie Ken­ta­ro Oni­shi ist auch das Gin­ger schon längst eine Insti­tu­ti­on in Zürich. Es gehört mitt­ler­wei­le zu ältes­ten japa­ni­schen Restau­rants, das im Jahr 2000 von Dino Bac­chet­ta eröff­net wur­de. In jeder Bezie­hung war er ein Pio­nier der Bran­che, der stets viel Wert auf Authen­ti­zi­tät und Stil legt. Den Mut zum Neu­en pflegt er bis heu­te: Die Sake-Bar ist ein Stück japa­ni­sches Lebens­ge­fühl, das auf die­se Wei­se in Zürich bis­lang gefehlt hat.