Tipp von Film­co­o­piMit «Radian­ce» (jap. Ori­gi­nal­ti­tel «Hika­ri») prä­sen­tiert die Regis­seu­rin von «An – Kirsch­blü­ten und Boh­nen» ein poe­ti­sches Drama. 

Mit gros­ser Lei­den­schaft schreibt Misa­ko Hör­fas­sun­gen von Kino­fil­men für seh­be­hin­der­te Men­schen. Bei einer Test-Vorführung begeg­net sie dem Foto­gra­fen Naka­mo­ri, der all­mäh­lich sein Augen­licht ver­liert. Die bei­den gera­ten anein­an­der, denn er erach­tet ihre Arbeit als zu sub­jek­tiv und sie stört sich an sei­ner Unverblümtheit. Bald aber ver­wan­delt sich die gegen­sei­ti­ge Ableh­nung in Anzie­hung und Misa­ko fin­det in Naka­mo­ris Fotos eine selt­sa­me Ver­bin­dung zu ihrer Ver­gan­gen­heit. Die bei­den ent­de­cken eine Welt vol­ler Licht, die für Misa­kos Augen bis­lang unsicht­bar war… 

Die japa­ni­sche Regis­seu­rin Nao­mi Kawa­se prä­sen­tiert mit «Radian­ce» eine bild­star­ke, bewe­gen­de Lie­bes­ge­schich­te und gleich­zei­tig eine Hom­mage an die Kraft des Kinos. Mit ins­ge­samt neun Fil­men («An – Kirsch­blü­ten und Boh­nen», «Hane­zu no tsuki»), die seit 1997 an den Inter­na­tio­na­len ilm­fest­spie­len in Can­nes gezeigt wur­den, kann Kawa­se auf eine beein­dru­cken­de inter­na­tio­na­le Prä­senz zurückblicken. Auch in die­sem Jahr war sie mit RADIAN­CE in den offi­zi­el­len Wett­be­werb ein­ge­la­den. Mit dem Gewinn des Prei­ses der Öku­me­ni­schen Jury sorg­te das poe­ti­sche Dra­ma an der Croi­set­te für gros­se Auf­merk­sam­keit und Presseresonanz.

RADIAN­CE ist ab dem 28. Dezem­ber in den Kinos zu sehen.