Film­tipp: «True Mothers» von Nao­mi Kawase

«True Mothers», der neue Film von Nao­mi Kawa­se («An – Von Kirsch­blü­ten und roten Boh­nen», «Radian­ce»), kommt am 25. Novem­ber in die Schwei­zer Kinos. 

Der Trai­ler zu «True Mothers» von Nao­mi Kawa­se | Film­co­o­pi Zürich / Youtube

Das Tele­fon klin­gelt – und plötz­lich steht das Fami­li­en­glück von Sato­ko und ihrem Mann auf der Kip­pe. Das in Tokio leben­de Paar kann kei­ne eige­nen Kin­der bekom­men. So haben die bei­den ent­schie­den, den klei­nen Asa­to zu adop­tie­ren. Sechs Jah­re ist das nun her – da ruft Hika­ri an, die leib­li­che Mut­ter des Buben, die bei des­sen Geburt erst 14 war. Sie will ihr Kind zurück – oder, wenn das nicht mög­lich sein soll­te, will sie Geld. Sato­ko und ihr Mann fal­len aus allen Wol­ken. Sie beschlies­sen, Hika­ri zu tref­fen. Doch die Frau, die dann vor ihnen steht, hat nicht die gerings­te Ähn­lich­keit mit Hika­ri, die sie bei der Adop­ti­on gese­hen haben. Wer ist sie? Und was will sie? 

VER­LO­SUNG in Koope­ra­ti­on mit Film­co­o­pi Zürich

Wir ver­lo­sen 2 x 2 Tickets. Schi­cken Sie hier­zu eine Mail mit Ver­merk «True Mothers» an info@​asienspiegel.​ch. Ein­sen­de­schluss: 25. Novem­ber 2021. Die Gewin­ner wer­den direkt benachrichtigt.

Bezau­bernd, emotional

Die japa­ni­sche Regis­seu­rin Nao­mi Kawa­se stellt immer wie­der Figu­ren ins Zen­trum ihrer Fil­me, die in der Rea­li­tät oft über­se­hen wer­den: in «An – Von Kirsch­blü­ten und roten Boh­nen» (2015) eine älte­re Frau, die ein Geheim­nis in sich trägt; in «Radian­ce» (2018) einen Foto­gra­fen, der sein Augen­licht ver­liert; jetzt eine 14-Jäh­ri­ge, die schwan­ger wird, und ein Paar, das kei­ne eige­nen Kin­der bekom­men kann. Die Regis­seu­rin wech­selt in «True Mothers» die Zeit­ebe­nen flies­send, zeigt so die ver­schie­de­nen Lebens­um­stän­de von Sato­ko und Hika­ri – der «bei­den Müt­ter» von Asa­to – und erkun­det die Natur bio­lo­gi­scher und emo­tio­na­ler Bindungen. 

Wie alle Fil­me von Nao­mi Kawa­se ist auch der bezau­bern­de, emo­tio­nal star­ke «True Mothers» von Opti­mis­mus und Zart­heit durch­zo­gen und besticht durch lie­bens­wer­te Figuren.

«So fes­selnd wie bewegend.»
San Fran­cis­co Chronicle

«Ein­fühl­sam und durchdacht.»
Alli­an­ce of Women Film Journalists

«Eine ergrei­fen­de und zar­te Ode an Lie­be und Vergebung.»
Le Cour­ri­er Genève

«Ein zar­tes Dra­ma über die Kom­ple­xi­tät der Mutterschaft.»
The Guar­di­an

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