Auf Kreuz­fahr­ten das vom Meer umge­be­ne Land Japan entdecken

TIPP von Kagu­ya Rei­se­bü­ro – Im Febru­ar 2020 brach auf dem unter bri­ti­scher Flag­ge fah­ren­den Kreuz­fahrt­schiff Dia­mond Princess eine Coro­na-Pan­de­mie aus. Die Dia­mond Princess lief im Hafen von Yoko­ha­ma ein und die japa­ni­sche Regie­rung tat alles, was in ihrer Macht stand, um ange­mes­sen zu reagie­ren. Zu die­ser Zeit war Coro­na noch ein unbe­kann­tes Virus. Da die Gescheh­nis­se auf der Dia­mond Princess jedoch stets in den Nach­rich­ten behan­delt wur­den, hat dies bei den Japa­nern ein nega­ti­ves Bild von Kreuz­fahr­ten ent­ste­hen lassen.

Die Japa­ner lie­ben das Rei­sen und vor der Coro­na-Pan­de­mie reis­ten sie oft in die gan­ze Welt. Auch das Rei­sen mit dem Kreuz­fahrt­schiff hat­te in Japan sicher­lich genau­so lei­den­schaft­li­che Fans, wie in der Schweiz, Deutsch­land und Öster­reich. Lei­der haben die Ereig­nis­se vom Febru­ar 2020 jedoch die Ein­stel­lung der japa­ni­schen Bevöl­ke­rung verändert.

Vom Meer umgeben

Da Japan vom Meer umge­ben ist, füh­len sich Japa­ner seit jeher dem Meer sehr ver­bun­den. Fäh­ren sind eines der belieb­tes­ten Ver­kehrs­mit­tel und auch Aus­flugs­boo­te sind für Tages­aus­flü­ge beliebt. Der­zeit gibt es in Japan drei regis­trier­te Kreuz­fahrt­schif­fe, von denen eines das Kreuz­fahrt­schiff «Nip­pon Maru» der Mit­sui O.S.K. Lines ist. Die Nip­pon Maru hat eine über 30-jäh­ri­ge Geschich­te und ist ein sehr belieb­tes Kreuz­fahrt­schiff. Frü­her hat sie auch eini­ge Welt­um­run­dun­gen gemacht, aber wegen der Coro­na-Pan­de­mie ist es nicht mög­lich, weit zu fah­ren, und so fährt sie jetzt um Japan herum.

Die meis­ten Kun­den der Nip­pon Maru sind Japa­ner im rei­fe­ren Alter. Sie zeich­nen sich durch ihr ruhi­ges Auf­tre­ten aus. Auf einer Kreuz­fahrt ver­bringt man viel Zeit auf engem Raum mit ande­ren Pas­sa­gie­ren und beginnt sich oft zu fra­gen, wer die­se ande­ren Men­schen wohl sein mögen. Dies ist beson­ders wich­tig, da wir jetzt wis­sen, dass Coro­na­vi­ren von Men­schen über­tra­gen wer­den kön­nen. Mas­ken sind an Bord der Nip­pon Maru obli­ga­to­risch und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel ste­hen über­all auf dem Schiff zur Ver­fü­gung, um sicher­zu­stel­len, dass die Kun­den ihre Hän­de immer keim­frei hal­ten kön­nen. Japa­ni­sche Pas­sa­gie­re sind stets bemüht, auch auf ande­re Pas­sa­gie­re Rück­sicht zu neh­men und die Umgangs­for­men einzuhalten.

Da die meis­ten Kun­den der Nip­pon Maru Japa­ner sind, wer­den alle Durch­sa­gen an Bord auf Japa­nisch gemacht. Die Schiffs­zei­tung, die Infor­ma­tio­nen über die Ereig­nis­se des Tages ent­hält, ist eben­falls auf Japa­nisch ver­fasst. Das Per­so­nal der Nip­pon Maru besteht jedoch nicht nur aus Japa­nern, son­dern auch aus Fili­pi­nos. Sie spre­chen Eng­lisch und sind sehr freund­lich, so dass sie Ihnen ger­ne alles auf Eng­lisch erklä­ren wer­den. Es ist jedoch nur von Vor­teil, wenn Sie ein wenig Japa­nisch ver­ste­hen kön­nen. Denn das kön­nen Sie nicht nur im Umgang mit der Bord­crew, son­dern auch im Gespräch mit ande­ren Pas­sa­gie­ren der Nip­pon Maru nut­zen und ihren Auf­ent­halt so noch inter­es­san­ter und spa­ßi­ger gestalten.

Wir buchen Ihnen die Kreuzfahrt

Mein klei­nes Rei­se­bü­ro wird die Buchungs­mo­da­li­tä­ten für die Nip­pon Maru über­neh­men, damit Sie sich ganz auf die ange­neh­men Aspek­te Ihrer Rei­se kon­zen­trie­ren kön­nen. Alle Buchungs­do­ku­men­te sind zwar auf Japa­nisch, aber wir erläu­tern sie Ihnen ger­ne auch auf Eng­lisch oder Deutsch. Auch bera­ten wir Sie ger­ne über die Akti­vi­tä­ten und Unter­hal­tungs­mög­lich­kei­ten an Bord der Nip­pon Maru sowie die dort gel­ten­den japa­ni­schen Umgangsformen.

Bit­te beach­ten Sie auch mei­ne Berich­te über die Nip­pon Maru: 


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