Tipp von umamis​nack​.ch – Man­che dürf­ten sie bereits ken­nen, die belieb­te Ramu­ne. Ramu­ne (jap. ラムネ) ist ein belieb­ter Soft­drink aus Japan. Das Wort stammt vom eng­li­schen «Lemona­de» ab. Nicht nur der Geschmack, son­dern auch die Form der Fla­sche und vor allem die Art, wie sie ver­schlos­sen ist, machen die­ses Getränk so aussergewöhnlich.

Ein her­kömm­li­cher Dreh­ver­schluss kommt für die­se Limo­na­de nicht in Fra­ge. Statt­des­sen wird bis heu­te der anti­ke Kugel­ver­schluss ver­wen­det. Geöff­net wird die Fla­sche, indem die Kugel in die Fla­sche gedrückt wird. Unter­stützt wird man dabei von einem klei­nen Kunst­stoff-Stift, den man auf die Kugel setzt. Die­ser Kugel­ver­schluss wur­de frü­her übri­gens welt­weit bei fast allen Geträn­ken eingesetzt.

Ramu­ne erzählt eine Geschichte

Ramu­ne gibt es seit mehr als 100 Jah­ren und ist auch heu­te noch eines der belieb­tes­ten Erfri­schungs­ge­trän­ke in Japan. Die Geschmacks­rich­tun­gen sind viel­fäl­tig. So gibt es neben den eher gewöhn­li­chen Erd­beer-, Oran­ge-, und Zitro­nen-Sor­ten auch Ramu­ne mit Matcha-, Cur­ry- oder Chi­li-Geschmack. Die Her­stel­ler las­sen sich lau­fend neue Sor­ten einfallen.

Nicht nur das Öff­nen und Trin­ken ist ein völ­lig neu­es Erleb­nis, auch das Beob­ach­ten von Leu­ten, die noch unge­übt sind, kann ein unglaub­li­cher Spass sein. Beim Öff­nen der Ramu­ne ent­steht ein hoher Druck, was oft zu sprit­zen­den Fla­schen führt. Auch beim Trin­ken ist Übung gefragt, denn die Kugel rutscht bei fal­scher Lage der Fla­sche ger­ne zurück in den Hals und ver­stopft so die Ramune.

Big Screen für Ramune

Ramu­ne durf­te sich auch schon auf der Kino-Lein­wand zei­gen. In einem der bekann­tes­ten Ani­mes, «Mein Nach­bar Toto­ro» von Stu­dio Ghi­b­li, fin­det man eine lee­re Fla­sche Ramu­ne unter dem Haus.

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