Foto: Nest­lé JapanSushi: Auch die­se Kit-Kat-Vari­an­ten gibt es in Japan.

Die Scho­ko­la­den­mar­ke Kit Kat ist in Japan eine Erfolgs­ge­schich­te. In kei­nem ande­ren Land hat Her­stel­ler Nest­lé mehr Varia­tio­nen für die­se lan­gen Scho­ko­la­den­bis­kuits her­vor­ge­bracht. Erd­beer, Zitro­ne, Bir­ne, Eda­ma­me, Süss­kar­tof­fel, Chi­li, Cheesca­ke, Matcha oder Hoch­i­ja: Dies ist nur eine klei­ne Aus­wahl der erhält­li­chen Geschmacks­rich­tun­gen. Jähr­lich wer­den es mehr.

Doch Kit Kat ist noch viel mehr. In Zei­ten der wich­ti­gen Ein­tritts­prü­fun­gen für die Schu­len und Uni­ver­si­tä­ten ist es auch eine begehr­te Lunch­box-Bei­ga­be. Denn auf Japa­nisch ähnelt die Aus­spra­che von «Kit Kat» dem Aus­druck «kit­to katsu», was so viel wie «Ich wer­de sicher gewin­nen!» bedeu­tet. Und so hat sich Kit Kat zu einem süs­sen Glücks­brin­ger und Nest­lé zum gröss­ten aus­län­di­schen Scho­ko­la­den­her­stel­ler in Japan entwickelt.

Seit 2014 gibt es sogar eige­ne Kit Kat-Shops. Kit Kat Cho­co­la­to­ry nen­nen sich die­se. Inzwi­schen sind ees 9 an der Zahl. Der neu­es­te Able­ger wur­de am 2. Febru­ar im schi­cken Ein­kaufs­vier­tel Gin­za eröff­net. Um dies zu fei­ern, hat sich Nest­lé Japan etwas Spe­zi­el­les ein­fal­len las­sen: Eine Sushi-Kit-Kat-Edi­ti­on mit drei ver­schie­de­nen Sorten.

Süs­se «Sushi»

Und so gibt es für eine limi­tier­te Zeit Kit Kat nun auch als Magu­ro- (Thun­fisch), Uni- (See­igel) und Tama­go- (Ome­lette) Sushi. Name und Form sagen in die­sem Fall aber nichts über den Geschmack aus. Die drei Sushi-Kit-Kat-Sor­ten sind näm­lich süss. Sie bestehen haupt­säch­lich aus weis­ser Scho­ko­la­de und gepuff­tem Reis. Der «Thun­fisch» hat zudem einen Him­beer-, der «See­igel» einen Melo­nen-Mas­car­po­ne und die «Ome­lette» einen Kürbispudding-Geschmack.

Und dabei begann alles als April­scherz. Letz­tes Jahr ver­öf­fent­lich­te Nest­lé Japan in den sozia­len Medi­en eine ent­spre­chen­de Foto­mon­ta­ge. Doch offen­bar kam die Idee so gut an, dass man sich an die Umset­zung machte.