Opfer eines Post­räu­bers: Die japa­ni­sche Mäd­chen­band «AKB48».

Die Poli­zei hat einen 25-jäh­ri­gen Mann fest­ge­nom­men, der ver­däch­tigt wird seit Sep­tem­ber 2008 rund 200 Brie­fe von Mit­glie­dern der japa­ni­schen Mäd­chen­band «AKB48» gestoh­len zu haben, indem er deren Post ganz ein­fach zu sich nach Hau­se zustel­len liess. Was er dabei erhal­ten hat, sind zahl­rei­che Fan­brie­fe, Infor­ma­tio­nen zu den Pro­ben sowie Han­dy­rech­nun­gen der ein­zel­nen Mitglieder.

«Ich bin ein lei­den­schaft­li­cher Fan von «AKB48». Daher woll­te ich alles Erdenk­li­che der Band sam­meln», begrün­de­te er sei­ne Akti­on. Der Ver­däch­ti­ge wur­de bereits ein­mal wegen Dieb­stahls fest­ge­nom­men. Die Ein­ga­be eines gefälsch­ten For­mu­lars für Adress­än­de­run­gen bei der Post genüg­te, um sich die Brie­fe von ein­zel­nen «AKB48»-Mitgliedern zu erschlei­chen. Die Adres­sen der Band­mit­glie­der erhielt der 25-Jäh­ri­ge durch den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch mit ande­ren Fans.

Aki­ha­ba­ra-Ido­le

Die Poli­zei wur­de auf den Fall auf­merk­sam, als sich ein­zel­ne Mäd­chen von «AKB48» beschwer­ten, dass sie kei­ne Post mehr zuge­stellt bekä­men. «AKB48» besteht aus 48 Mit­glie­dern, die regel­mäs­sig in einem Thea­ter im Tokio­ter Vier­tel Aki­ha­ba­ra, dem Mek­ka der japa­ni­schen Geeks (jap. Ota­ku), auftreten.