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Das Resul­tat eines neu­en DNA-Tests ent­las­tet Toshi­ka­zu Suga­ya, der 1993 wegen Ver­ge­wal­ti­gung und Mor­des einer 4-Jäh­ri­gen ver­ur­teilt wor­den war (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Suga­yas DNA ist nicht iden­tisch mit der­je­ni­gen der Kör­per­flüs­sig­keit, die auf der Unter­wä­sche des Opfers gefun­den wur­de, sag­te Koi­chi Suzu­ki, Pro­fes­sor am Osa­ka Medi­cal Col­le­ge, in der zwei­ten Ver­hand­lung von Suga­yas neu­em Pro­zess vor dem Bezirks­ge­richt Utsunomiya.

Suga­ya war auf­grund eines unge­nau­en DNA-Tests ver­ur­teilt wor­den. Unter Druck der ver­hö­ren­den Poli­zis­ten hat­te er anfangs gestan­den, die 4-jäh­ri­ge Mami Mat­su­da getö­tet zu haben. Spä­ter wider­rief er sein Geständ­nis, wur­de jedoch auf­grund des DNA-Ergeb­nis­ses ver­ur­teilt. Erst im Juni 2009 kam er wie­der frei und in der ers­ten Ver­hand­lung sei­nes neu­en Pro­zes­ses Ende Okto­ber bekann­te er sich nicht schul­dig. Es wird erwar­tet, dass das Gericht ihn für unschul­dig befindet.