Die WM-Pos­se um 4 Nordkoreaner

flickr/​Remko TanisViel heis­se Luft: Ein nord­koea­ni­sche Flag­ge vor einem Fussballspiel.

Am Frei­tag berich­te­te das süd­ko­rea­ni­sche Fern­seh­sen­der SBS, dass nord­ko­rea­ni­sche Funk­tio­nä­re vor der WM-Par­tie gegen Bra­si­li­en 4 Spie­ler auf dem Spie­ler­bo­gen als abwe­send gemel­det hätten.

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Die süd­ko­rea­ni­schen Medi­en schlos­sen dar­aus, dass sich Stür­mer An Chol-Hyok, Tor­hü­ter Kim Myong-won, Mit­tel­feld­spie­ler Kim Kyong-il und Ver­tei­di­ger Pak Sung-hyok von ihrer Mann­schaft abge­setzt haben muss­ten. Es dau­er­te nicht lan­ge bis die Nach­richt von allen Medi­en die­ser Welt auf­ge­nom­men wurde.

Die FIFA nimmt Stellung

Nur weni­ge Stun­den spä­ter bestä­tig­te die FIFA, dass vier Spie­ler auf dem Spie­ler­bo­gen als abwe­send gemel­det wur­den. Tat­säch­lich sei­en aber alle im Sta­di­on prä­sent gewe­sen. Es hät­te sich um einen Inter­pre­ta­ti­ons­feh­ler der Nord­ko­rea­ner gehan­delt. Die­se hät­ten die Spie­ler weg­ge­las­sen, weil der Trai­ner sie nicht ein­set­zen wollte.

«Es hat sich hier nichts dra­ma­ti­sches abge­spielt. Es han­del­te sich ledig­lich um einen mensch­li­chen Feh­ler», erklär­te FIFA-Spre­cher Gor­don Wat­s­on. Am Frei­tag waren alle nord­ko­rea­ni­schen Spie­ler im Trai­ning anwe­send. Auch die süd­ko­rea­ni­sche Bot­schaft in Süd­afri­ka ver­nein­te irgend­wel­che spe­zi­el­le Vor­komm­nis­se. Der Fern­seh­sen­der SBS kor­ri­gier­te dar­auf­hin die Falschmeldung.

Zahl­rei­che Flüchtlinge

Seit dem Ende des Korea­krie­ges 1953 und der Tei­lung des Lan­des, sind Zehn­tau­sen­de von Nord­ko­rea­ner nach Süd­ko­rea, Chi­na oder in ande­re Län­der geflüch­tet. Rund 70 Pro­zent davon ver­las­sen Nord­ko­rea aus wirt­schaft­li­chen Grün­den. ja.

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