Mode­blät­ter aus der Regi­on erobern den Magazinmarkt

Die Vor­zü­ge aus Japans Regio­nen: Eine «Bis­ho­jo Zukan»-Ausgabe aus Nagoya.

Gra­tis­blät­ter, die jun­ge Frau­en aus bestimm­ten Regio­nen vor­stel­len, gewin­nen an Popu­la­ri­tät. Das ers­te die­ser soge­nann­ten «Bis­ho­jo Zukan» («Bil­der­buch von jun­gen Schön­hei­ten» ) wur­de im Novem­ber 2002 von der Wer­be­agen­tur Tex­farm Inc. in Niiga­ta ins Leben geru­fen. Ziel war es die Mode und Vor­zü­ge der ein­zel­nen Regio­nen her­vor­zu­he­ben und gleich­zei­tig alter­na­ti­ve Trends zur Metro­po­le Tokio zu präsentieren.

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Mitt­ler­wei­le gibt es das Gra­tis­blatt in 40 von 46 Prä­fek­tu­ren. Bis Ende März wer­den die Blät­ter über­all im Land erhält­lich sein. Der Erfolg der «Bis­ho­jo Zukan» ist gar so gross, das ein­zel­ne Aus­ga­ben mitt­ler­wei­le in Inter­net-Auk­ti­ons­fo­ren gehan­delt wer­den. Durch­schnitt­lich erscheint das Blatt zwei­mal im Jahr in einer Auf­la­ge zwi­schen 10’000 bis 20’000 Stück.

«Ich woll­te die loka­le Mode­kul­tur und ihre spe­zi­fi­schen Geschmä­cker bewah­ren. Damit möch­te ich die Träu­me der jun­gen Men­schen her­vor­he­ben und einen Trend kre­ieren, bei dem die Men­schen wie­der zurück in ihre Hei­mat­städ­te zurück­keh­ren wol­len», sagt Yu Koba­ya­shi, Krea­tiv­chef bei Tex­farm und Initia­tor der «Bis­ho­jo Zukan» gegen­über der Yomi­uri Shimbun.

Chan­ce für loka­le Branche

Die «Bis­ho­jo Zukan» glei­chen Mode­ma­ga­zi­nen, nur mit weni­ger Wer­be­in­se­ra­ten. Die Models für die Blät­ter wer­den aus­schliess­lich in den ent­spre­chen­den Regio­nen gecas­tet. Auch die Foto­gra­fen und Styls­ten sol­len aus der Regi­on der Lokal­aus­ga­be stammen.

Die Sze­ne­ri­en der Mode­fo­tos sind loka­le Plät­ze, Cafés und berühm­te Ansich­ten ein­zel­ner Gegen­den. Den jun­gen Models und Foto­gra­fen wird mit dem «Bis­ho­jo Zukan» die Mög­lich­keit gebo­ten, ihr Por­to­fo­lio und damit ihre Kar­rie­re­chan­cen zu erhö­hen. Loka­le Kos­me­tik­sa­lons und Mode­lä­den erhal­ten zudem die Chan­ce, sich als Trend­set­ter abseits von Tokio zu profilieren.

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