Rekord­preis für einen Thunfisch

flick­r/laszlo-pho­toThun­fisch im Tokio­ter Fisch­markt Tsukiji.

Ein Blauf­los­sen-Thun­fisch ist an einer Auk­ti­on auf dem Tokio­ter Fisch­markt Tsuki­ji für den Preis von 16,28 Mil­lio­nen Yen (123’000 Euro) ver­kauft wor­den. Das ist der höchs­te Preis in 9 Jah­ren. Der letzt­jäh­ri­ge Rekord­preis lag noch unter 10 Mil­lio­nen Yen.

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Das Exem­plar wur­de am nörd­li­chen Zip­fel der Haupt­in­sel Hons­hu gefan­gen und wiegt stol­ze 232 Kilo. Die dor­ti­ge Fang­re­gi­on ist berühmt für guten Qua­li­täts­fisch. Der Blauf­los­sen-Thun­fisch gilt wegen sei­nes beson­de­ren Qua­li­tät als der König der Thun­fi­sche. Kein ande­res Land isst und bezahlt mehr für die­se Sor­te Thun­fisch als Japan.

Die Rekord­ver­stei­ge­rung fand bei der ers­ten Auk­ti­on des neu­en Jah­res statt. Käu­fer des Blauf­los­sen-Thun­fi­sches sind ein loka­les Luxus­re­stau­rant und ein Hong­kon­ger Unter­neh­mer, der eine Sushi-Ket­te besitzt.

Beschrän­kung der Fangquote

Durch die welt­wei­te Popu­la­ri­tät von Sushi ist die Exis­tenz des Blauf­los­sen-Thun­fisch mitt­ler­wei­le akut in Gefahr. Die Inter­na­tio­na­le Kom­mis­si­on für den Erhalt des Thun­fischs im Atlan­tik (ICCAT) hat nun die jähr­li­che Fang­quo­te des atlan­ti­schen Blauf­los­sen-Thun­fischs (Thun­nus thyn­nus) für das Jahr 2010 um 38,6 Pro­zent gesenkt (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

Etwa die Hälf­te der 43’000 Ton­nen Blauf­los­sen-Thun­fisch, wel­che 2008 auf den japa­ni­schen Markt kamen, stamm­te aus dem Atlantik.

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