Zuhau­se per Knopf­druck eine Miso-Sup­pe zube­rei­ten: Die­se Idee hat Miso-Pro­du­zent Maru­kome aus Naga­no umge­setzt.Miso-Shiru-Ser­ver heisst das ele­gan­te Pro­dukt, das vom Aus­se­hen her einer Kaf­fee­ma­schi­ne ähnelt. Die Funk­tio­nen sind eben­so ein­fach ver­ständ­lich: Eine Fla­sche mit einer Miso­pa­ste nach Wahl wir auf­ge­steckt und Was­ser in den Maschi­nen­be­häl­ter gefüllt. Mit einem ein­fa­chen Knopf­druck beginnt die Zube­rei­tung. Miso- und Was­ser­men­ge kön­nen manu­ell regu­liert wer­den. Klas­si­sche Zuta­ten wie Algen, frit­tier­ter Tofu, Früh­lings­zwie­beln oder Muscheln kann man gefrier­ge­trock­net kau­fen und vor der Zube­rei­tung in die Scha­le legen.

2014 wur­de der ers­te Miso-Shiru-Ser­ver vor­ge­stellt. Inzwi­schen gibt es meh­re­re Model­le. Ursprüng­lich peil­te Maru­kome mit die­sem Pro­dukt die Unter­neh­mens­welt an, doch offen­bar scheint das Gerät auch immer mehr bei Pri­vat­an­wen­dern gut anzu­kom­men, wie ein Tweet zeigt, der kürz­lich für viel Auf­merk­sam­keit sorg­te. Dar­in stell­te ein User sei­nen eige­nen Miso-Shiru-Ser­ver vor. Über 34’000 Ret­weets und rund 40’000 Likes erhielt der Bei­trag. Berich­te in den Medi­en und wohl eini­ge zusätz­li­che Ver­käu­fe waren die Folge.

Die Miso-Sup­pe hat­te schon bes­se­re Zeiten

Für Maru­kome kommt die unge­plan­te Wer­bung zum rich­ti­gen Zeit­punkt. Laut Anga­ben des Unter­neh­mens wird in Japan immer weni­ger Miso-Sup­pe kon­su­miert. In den letz­ten 40 Jah­ren ist die Ver­kaufs­men­ge um einen Drit­tel gesun­ken. Ent­spre­chend geht das Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men neue inno­va­ti­ve Wege. Neben der Miso-Maschi­ne hat es eine berüh­ren­de Ani­me-Wer­bung pro­du­zie­ren las­sen, die bewusst das jun­ge Publi­kum anspre­chen soll. Aus­ser­dem hat Maru­kome mit Miran­da Kerr auch eine neue inter­na­tio­na­le Wer­be­i­ko­ne ver­pflich­tet.