Flug­ha­fen Nari­ta: Bahn­wa­gen für Einreisende

Arthur Matsuo / Shut​ter​stock​.comEin Flug­ha­fen-Zug von Keisei.

Rei­sen in Coro­na-Zei­ten ist kom­pli­ziert gewor­den. In Japan gel­ten seit Beginn der Pan­de­mie strik­te Regeln. Aus Über­see ein­rei­sen­de Per­so­nen – Aus­län­der wie Japa­ner – wer­den nach der Lan­dung auf Covid-19 getes­tet. Selbst wenn die­ser Test nega­tiv aus­fällt, gilt die For­de­rung, für 14 Tage in eine selbst orga­ni­sier­te Qua­ran­tä­ne zu gehen. Die­se Zeit kann man im eige­nen Haus, in einem Hotel oder in einer eigens gemie­te­ten Woh­nung verbringen. 

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Auf dem Weg dort­hin ist die Nut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­mit­tel nicht erlaubt. Statt­des­sen wird man gebe­ten, sich von einem Fami­li­en­mit­glied abho­len zu las­sen, ein Auto zu mie­ten oder einen Fahr­dienst zu nut­zen. Eine Ankunft ist kom­pli­ziert gewor­den und für man­che so teu­er und auf­wen­dig, dass sie die Regeln igno­rie­ren und sich in einen Zug set­zen. Stra­fen müs­sen die­se Per­so­nen nicht befürchten. 

Spe­zi­el­le Wagen für die Einreisenden

Das Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um will daher eine Anpas­sung vor­neh­men und den nega­tiv getes­te­ten Ein­rei­sen­den die Nut­zung gewis­ser öffent­li­cher Ver­kehrs­mit­tel erlau­ben. Im Keisei-Express­zug nach Ueno in Tokio soll künf­tig ein gekenn­zeich­ne­ter Wagen für die­se Per­so­nen zur Ver­fü­gung ste­hen – ähn­lich dem Prin­zip der «Women only»-Wagen (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Die­se müss­ten mit der Anga­be ihres Namens einen Sitz­platz reser­vie­ren, um eine Rück­ver­fol­gung zu gewähr­leis­ten. Der Weg zum Zug wäre klar gekenn­zeich­net und von ande­ren Pas­sa­gie­ren getrennt. 

Ab dem Bahn­hof Ueno wür­de die For­de­rung gel­ten, von einem Fami­li­en­mit­glied mit dem Auto abge­holt zu wer­den oder einen spe­zi­el­len Fahr­dienst in Anspruch zu neh­men. Das­sel­be Prin­zip wird für den JR Nari­ta Express geprüft. Auch Bus­se sol­len aus Über­see ankom­men­de Pas­sa­gie­re zu 12 Hotels in Tokio fah­ren dür­fen. Die­sen Monat will man die­ses neue Sys­tem einführen. 

Home­of­fice im Nari­ta Express

Für die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel, wel­che die inter­na­tio­na­len Flug­hä­fen bedie­nen, sind dies gute Nach­rich­ten. Denn vie­le haben den Betrieb wegen des Ein­bruchs der Pas­sa­gier­zah­len auf ein Mini­mum redu­ziert. Beim JR Nari­ta Express ging man Ende Novem­ber soweit, dass im Tokio­ter Bahn­hof Ryo­go­ku eine Zug­kom­po­si­ti­on als Arbeits­ort für Büro­ar­bei­ter und Stu­den­ten zur Ver­fü­gung gestellt wur­de. 15 Minu­ten kos­te­ten 100 Yen. Der Zug befand sich beim Gleis 3 im Tokio­ter Bahn­hof Ryo­go­ku. Es han­del­te sich um einen Pro­be­lauf für die Zeit von zwei Tagen. Nun ist beim Nari­ta Express die Hoff­nung zurück, dass die Pas­sa­gier­zah­len zumin­dest ein wenig wie­der anstei­gen könnten.

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