Ein Slow-Food-Füh­rer für Tokio

Foto: MAHAT­HIR MOHD YAS­IN / Shut​ter​stock​.comEine Stadt mit vie­len kuli­na­ri­schen Facet­ten: Essen in Yura­ku­cho, Tokio.

Tokio hat sich in den ver­gan­ge­nen 12 Jah­ren einen Namen als die unbe­strit­te­ne Gui­de-Miche­lin-Metro­po­le gemacht. Kei­ne ande­re Stadt hat mehr Ster­ne-Restau­rants. In die­sem Jahr waren es 230, wovon 13 die höchs­te Aus­zeich­nung von drei Ster­nen erhal­ten haben. Wei­te­re 254 gas­tro­no­mi­sche Orte, die lokal ver­an­kert, preis­wer­te und zugleich qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Gerich­te anbie­ten, haben es in die Bib-Gour­mand-Sek­ti­on geschafft (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Der Gui­de Miche­lin hat sich so zur Bibel aller kuli­na­ri­schen Fans entwickelt. 

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Der ande­re Restaurantführer

Es ist aber nicht alles, was Tokio zu bie­ten hat. Immer­hin exis­tie­ren in die­ser Stadt geschätz­te 160’000 Restau­rants (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Die Lokal­re­gie­rung von Tokio hat dies zum Anlass genom­men, eine ande­re kuli­na­ri­sche Sei­te zu zei­gen. In einem selbst ver­fass­ten eng­lisch­spra­chi­gen Restau­rant­füh­rer «Gui­de to Tokyo’s Loca­vo­re Restau­rants» lis­tet sie 223 Restau­rants auf, die ganz spe­zi­ell auf Land­wirt­schafts- und Mee­res­pro­duk­te aus der Regi­on Tokio set­zen und die­ses Phi­lo­so­phie auch för­dern. Gekenn­zeich­net sind die­se Orte mit einem offi­zi­el­len Label der Lokal­re­gie­rung. Es ist somit der offi­zi­el­le Slow-Food-Füh­rer für Tokio. Dane­ben hat die Regie­rung nach dem sel­ben Prin­zip einen zwei­ten Restau­rant­füh­rer ver­fasst, der die Insel­grup­pen Izu und Ogasa­wa­ra, die eben­falls poli­tisch zu Tokio gehö­ren, abdeckt. 

Über­sicht­li­che Darstellung

Der «Gui­de to Tokyo’s Loca­vo­re Restau­rants» deckt sämt­li­che 23 Bezir­ke der Haupt­stadt sowie eini­ge wei­te­re Städ­te der Metro­pol­re­gi­on Tokio ab. Die ein­zel­nen Restau­rants wer­den über­sicht­lich und kom­pakt dar­ge­stellt. Die Adres­se, Tele­fon­num­mer, Web­site, die kuli­na­ri­sche Spe­zia­li­tät sowie die loka­len Zuta­ten und deren Her­kunft wer­den gelis­tet. Es ist somit das idea­le Nach­schla­ge­werk, um die «Local Food»-Kultur der Haupt­stadt zu ent­de­cken. Der Gui­de liegt in aus­ge­wähl­ten Tou­ris­ten-Infor­ma­ti­ons-Stel­len auf (z. Bsp. im Ver­wal­tungs­ge­bäu­de in Shin­juku, am Flug­ha­fen Hane­da oder im Keisei-Ueno-Bahn­hof). Bei­de Restau­rant­füh­rer kann man zudem kos­ten­los her­un­ter­la­den.

Bild: Tokyo’s Loca­vo­re Restau­rantsEin Aus­schnitt aus dem Locavore-Führer.
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