Das begehr­te Shinkansen-Eis

Foto: Depo​sit​pho​tos​.comANA-Bor­d­­spei­­­sen, die es nun auch für Zuhau­se gibt.

Einen Restau­rant­wa­gen sucht man im Shink­an­sen ver­geb­lich. Statt­des­sen hat es in den Bahn­hö­fen Geschäf­te mit einer rie­si­gen Aus­wahl an Lunch­bo­xen und ande­ren Ver­pfle­gungs­mög­lich­kei­ten. Und dann gibt es auch noch das Sha­nai-Han­bai, der mobi­le Ver­kauf von Geträn­ken und Lebens­mit­teln im Shink­an­sen (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Auf der Stre­cke zwi­schen Tokio und Fuku­o­ka ste­hen eine Lunch­box, Sand­wi­ches sowie Geträn­ke, Snacks und Süs­sig­kei­ten im Ange­bot.

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Der Star die­ser Mini­bar ist das Sujah­ta Super Pre­mi­um Ice Cream. Die­ses ist so hart, dass es in den sozia­len Medi­en den Hash­tag #shinkansensu­go­i­ka­taiai­su («Shink­an­sen extrem har­tes Eis») erhal­ten hat. Eine Tro­cken­eis-Küh­lung bei -78 Grad und ein gerin­ger Luft­an­teil tra­gen mass­geb­lich zu die­ser Kon­sis­tenz bei. Der hohe Milch­fett­an­teil sorgt zudem für einen beson­ders guten Geschmack. Für man­chen Pas­sa­gier ist der Genuss von Sujah­ta Super Pre­mi­um Ice Cream der Inbe­griff einer erho­len­den Shinkansen-Fahrt. 

Der Ansturm auf das Shinkansen-Eis

JR West / Sujah­taDas legen­dä­re Sujahta-Shinkansen-Eis.

Auf­grund der Coro­na-Kri­se und des damit zusam­men­hän­gen­den Pas­sa­gier­rück­gangs ist der Betrieb der Mini­bar im San­yo-Shink­an­sen zwi­schen Osa­ka und Fuku­o­ka jedoch tem­po­rär ein­ge­stellt wor­den. Um nicht ganz auf die­ses kuli­na­ri­sche Shink­an­sen-Gefühl ver­zich­ten zu müs­sen, begann JR West, das Sujahr­ta-Spei­se­eis in den belieb­ten Geschmacks­rich­tun­gen Vanil­le und Matcha für eine limi­tier­te Zeit über den Web­shop zu verkaufen. 

Der Ansturm war rie­sig. Am Tag des Ver­kaufs­starts am 15. Febru­ar 2021 gab es gleich 11’000 Bestel­lun­gen. Der Han­del muss­te am Fol­ge­tag wegen der zu hohen Nach­fra­ge gestoppt wer­den. Seit­her ist der Ver­kauf auf 2400 Stück pro Tag begrenzt. Eine 12er-Packung kos­tet stol­ze 4800 Yen. 

Flug­zeu­ges­sen für Zuhause

ANAANA-Bor­d­­spei­­­sen für Zuhause.

Der Shink­an­sen ist nicht das ein­zi­ge öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel, das sei­ne Ess­kul­tur mit neu­en Ansät­zen am Leben hält. Auch die japa­ni­sche Air­line ANA begann im Dezem­ber, Eco­­no­­my-Class-Spei­sen über den Online-Shop zu ver­kau­fen (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Für 7200 Yen gab es 36 tief­ge­fro­re­ne Lunch­bo­xen, die gewöhn­lich auf Lang­stre­cken­flü­gen ser­viert wer­den. Das Flug­zeu­ges­sen für Zuhau­se war der­art erfolg­reich, dass die zustän­di­ge Cate­ring-Fir­ma nun auch begon­nen hat, die Air­line-Spei­sen in aus­ge­wähl­ten Super­märk­ten und Kauf­häu­sern anzubieten.


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