Zwei Sel­fies: Ein zugäng­li­cher Kronprinz.

Kron­prinz Naru­hi­to wird vor­aus­sicht­lich Anfang 2019 sei­nen abdan­ken­den Vater, Ten­nō Aki­hi­to, beer­ben (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Seit dies bekannt ist, schau­en die Medi­en genau­er auf das Ver­hal­ten des 57-Jäh­ri­gen. Und schon früh hat er ange­kün­digt, den Stil sei­nes Vaters wei­ter­füh­ren zu wol­len (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Er möch­te ein nah­ba­rer Kai­ser werden. 

Dass er mit der Zeit geht und sich offen für die neu­en Gewohn­hei­ten der digi­ta­li­sier­ten Welt zeigt, beweist er schon heu­te. So sah man ihn im April auf einem Sel­fie mit Malay­si­as Pre­mier­mi­nis­ter Najib Razak. Es han­del­te sich in die­ser Form wohl um eine Pre­mie­re für das Kaiserhaus. 

Dass dies kein Aus­rut­scher war, bewies Kron­prinz Naru­hi­to die­se Woche bei sei­nem Besuch in Kopen­ha­gen. Bei einem Spa­zier­gang posier­te er lächelnd mit einem Dänen und des­sen Sohn für ein Sel­fie. Ganz all­ge­mein gab er sich zugäng­lich, schüt­tel­te Hän­de und sprach mit Passanten.

Naru­hi­to mar­kiert damit eine neue Offen­heit des Kai­ser­hau­ses. Denn es ist nicht lan­ge her, da lös­te bereits ein auf Twit­ter hoch­ge­la­de­ner Schnapp­schuss des der­zei­ti­gen Kai­ser­paa­res eine Dis­kus­si­on aus (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Die­se Zei­ten schei­nen end­gül­tig vor­bei zu sein.