News. Reisen. Japan. Von Jan Knüsel.

37,1 Grad in Tokio

Ginza in Tokio. (Foto: Asienspiegel)

Ginza in Tokio. (Foto: Asienspiegel)

Erst gerade ist der Taifun Nummer 5 (in Japan gibt es keine Taifun-Namen, sondern es wird einfach durchnummeriert) über Japan gezogen. Insgesamt 18 Tage hielt der Sturm von der Entstehung im Pazifik bis zum Landgang in Japan an. Nur die Taifune 1986 (Nr. 14, 19 Tage) und 1972 (Nr. 7, 19 Tage) hielten gemäss Yahoo News noch länger an.

Und nur wenige Stunden später stiegen Temperaturen auf ein Rekordniveau an. Am 9. August erlebte Tokio mit 37,1 Grad den bislang heissesten Tag des Jahres. Noch heisser war es in der Stadt Tatebayashi in der Präfektur Gunma (38,7 Grad), in Koshigaya in der Präfektur Saitama (38,1 Grad) und in Kofu in der Präfektur Yamanashi (37,5 Grad), wie NHK News berichtet. Gemäss Asahi Shimbun wurden an über 60 Orten im Land wurden Temperaturen von 35 Grad gemessen. Von Mōshobi («extrem heisser Tag») ist dann die Rede. Gleichzeitig bleibt das Wetter wechselhaft. Gleich nach der Hitze folgte in der Region Tokio ein bewölktes Wetter mit plötzlichen heftigen Gewittern. Das Wetter bleibt auch in den nächsten Tagen wechselhaft.

Der Sommer in Japan ist vergleichsweise lang und heiss (Asienspiegel berichtete). Bis in den September sind die Temperaturen hoch. Die Gefahr von Hitzschlägen steigt in dieser Jahreszeit dramatisch an. Alleine in der Woche vom 31. Juli bis zum 6. August mussten im ganzen Land 5681 Personen deswegen behandelt werden, wie die Sankei Shimbun berichtet. 9 Personen starben.

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