Ina­ni­wa Udon: Nudeln aus Akita

JAPAN IN BIL­DERN – Foto­gra­fi­sche Ein­drü­cke aus Japan. Sehens­wür­dig­kei­ten, Auf­fäl­lig­kei­ten, Ent­de­ckun­gen und Kuli­na­ri­sches ste­hen im Zen­trum die­ser Serie.

Ina­ni­wa Udon

Ina­ni­wa Udon in Aki­ta. Asi­en­spie­gel

Udon ist eine der tra­di­tio­nel­len Nudelsor­ten aus Japan. Wei­zen­mehl, Salz und Was­ser rei­chen aus, um die­se dicken weis­sen Nudeln her­zu­stel­len. Die Nudeln kann man in einer heis­sen Brü­he oder kalt auf einem Bam­bus­sieb genies­sen. Udon kann man aber auch in einer Cur­­­ry-Sau­ce, mit frit­tier­tem Tofu, mit Gemü­se, Tem­pura oder mit einem rohen Ei essen. Die Viel­falt ist gross. Die Udon-Gerich­te der drei Prä­fek­tu­ren Kaga­wa (Sanu­ki-Udon) (Asi­en­spie­gel berich­te­te), Gun­ma (Mizu­sa­wa-Udon) und Aki­ta (Ina­ni­wa-Udon) genies­sen einen beson­ders guten Ruf. Von den Nihon San­dai Udon, den drei gros­sen Udon-Sor­ten des Lan­des, ist dies­be­züg­lich die Rede. Auf dem Foto zu sehen sind Ina­ni­wa-Udon, die ich in einem Restau­rant in der Stadt Aki­ta geges­sen habe. Äus­ser­lich fällt auf, dass die­se Udon-Sor­te dün­ner ist. Dies ermög­licht, dass sie schnel­ler gekocht wer­den kann. Der Ursprung der Ina­ni­wa-Udon soll bis ins 17. Jahr­hun­dert zurück­rei­chen. Bestellt habe ich ein Gericht, bei dem man Tro­cken­nu­deln mit Roh­nu­deln ver­glei­chen kann. Ser­viert wer­den die gekoch­ten Udon kalt. Geges­sen wer­den sie in einer Tsuyu-Sau­ce, die auf Boni­to basiert (links unten), und einer Sesam-Miso-Tsuyu-Sau­ce (rechts unten). Fazit: Ich habe sel­ten so gute Udon gegessen. 

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Taco Rice

Der­weil ist bei einem Besuch der Insel­prä­fek­tur Oki­na­wa Taco Rice ein Muss. Es ist eine Tra­di­ti­ons­spei­se, die gar noch nicht so alt ist. Ihre Geschich­te begann, als ame­ri­ka­ni­sche Sol­da­ten das ursprüng­lich mexi­ka­ni­sche Taco-Gericht nach Oki­na­wa brach­ten. Dar­aus ent­stand im japa­ni­schen Insel­pa­ra­dies Taco-Rice (jap. Taco­rai­su). Es han­delt sich um eine ganz eige­ne kuli­na­ri­sche Inter­pre­ta­ti­on, bei der Hack­fleisch, Käse­stück­chen, Salat­blät­ter und Toma­ten auf einem Reis­bett ser­viert wer­den. Die Zuta­ten wer­den auf dem Tel­ler ver­mischt und mit dem Löf­fel geges­sen. Erfun­den hat die­se Spei­se 1984 Matsu­zo Gibo in der Klein­stadt Kin in Oki­na­wa (Asi­en­spie­gel berich­te­te).


Nana’s Green Tea

Matcha Cho­co­la­te Cake und ein Matcha Lat­te. Asi­en­spie­gel

Nana’s Green Tea heisst eine stil­vol­le japa­ni­sche Café-Ket­te, die Matcha zur Haupt­zu­tat ihrer Süss­spei­sen und Geträn­ke gemacht hat. Das Unter­neh­men setzt dabei auf den pul­ve­ri­sier­ten Grün­tee aus Uji in Kyo­to. Die Regi­on ist bekannt für ihren hoch­qua­li­ta­ti­ven Anbau. Über 80 Able­ger besitzt Nana’s Green Tea in Japan. Da Matcha dank ihrer viel­fäl­ti­gen Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten seit eini­gen Jah­ren auch im Aus­land einen Boom erlebt, ver­wun­dert es nicht, dass Nana’s Green Tea inzwi­schen auch in Sin­ga­pur, Tai­wan und in den USA zu fin­den ist.


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