Foto: flickr/​Saku Taka­ku­sa­kiAll­tag in Tokio.

Die Japa­ner sind offen­bar glück­li­che Men­schen. Dies zeigt eine lan­des­wei­te Umfra­ge über all­ge­mei­ne Lebens­fra­gen, die seit 1963 all­jähr­lich von der japa­ni­schen Regie­rung in Auf­trag gege­ben wird. Dem­nach geben 73,9 Pro­zent der Befrag­ten an, dass sie mehr oder weni­ger zufrie­den mit ihrem Leben sei­en, wie die Asahi Shim­bun berich­tet. Das ist der höchs­te Wert seit Beginn der Umfra­ge 1963. Bereits vor eini­gen Mona­ten kam eine Umfra­ge über die gesell­schaft­li­chen Umstän­de zu einem ähn­li­chen Ergeb­nis (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

78,4 Pro­zent erwar­ten zudem kei­ne gros­se Ver­än­de­rung für ihr Leben. Nur 14,7 Pro­zent neh­men an, dass es ten­den­zi­ell abwärts gehen wird. 51,3 Pro­zent sind der­weil mit ihrem Ein­kom­men (Asi­en­spie­gel berich­te­te) zufrie­den, 46,9 Pro­zent sind es nicht. 21 Jah­re lang war dies­be­züg­lich die Unzu­frie­den­heit grös­ser, wie NHK News berich­tet. Hät­ten die Befrag­ten zudem mehr Zeit, dann wür­den 47 Pro­zent von ihnen mehr reisen.

Was für die Japa­ner zählt

Bei den Erwar­tun­gen an die Regie­rung gibt es eine ziem­li­che kla­re Gewich­tung (meh­re­re Ant­wor­ten waren mög­lich). 65,1 Pro­zent der Befrag­ten mei­nen, dass die sozia­le Sicher­heit (Ren­ten, Gesund­heits­sys­tem, etc.) Prio­ri­tät haben soll­te. Die­ser Punkt ist seit 5 Jah­ren an ers­ter Stel­le. 51,1 Pro­zent wol­len, dass die Poli­tik bes­ser auf die Über­al­te­rung der Gesell­schaft (Asi­en­spie­gel berich­te­te) reagiert. Auf den glei­chen Wert kom­men die Mass­nah­men zu Bele­bung der Wirtschaft.

Den höchs­ten Zuwachs erhal­ten hat der­weil die Mass­nah­men zu Ver­tei­di­gung des Lan­des. 36,2 Pro­zent wol­len, dass die Poli­tik dies­be­züg­lich mehr tut. Das ist ein Anstieg um 4,3 Pro­zent. Gera­de die Unsi­cher­heit bezüg­lich Nord­ko­rea sowie die zuneh­men­de mili­tä­ri­sche Prä­senz Chi­nas haben zu die­ser Ent­wick­lung geführt.