Air Yoshi­noya: Gyūdon auf den Lang­stre­cken­flü­gen von JAL

Foto: JAL / Yoshi­noya«Air Yoshi­noya» gibt es für eine begrenz­te Zeit auf aus­ge­wähl­ten JAL-Flügen.

Der Fleisch­ein­topf (jap. Gyūdon), bei dem hauch­dün­ne gekoch­te Rind­fleisch­schei­ben auf Reis ser­viert wer­den, ist in Japan der Inbe­griff für güns­ti­ges und gutes Essen. Eiki­chi Mat­su­da eröff­ne­te 1899 den ers­ten Yoshi­noya-Stand in Tokio. Indem das Ein-Mann-Unter­­neh­­men Fleisch in rau­en Men­gen ein­kauf­te, konn­te so erst­mals auch die Arbei­ter­klas­se Fleisch zu ver­nünf­ti­gen Prei­sen essen. Heu­te exis­tie­ren in Japan und im Aus­land über 3000 Yoshi­­noya-Restau­rants. Gyūdon ist wei­ter­hin das meist bestell­te Gericht und das Mar­ken­zei­chen die­ser Ket­te geblie­ben (Asi­en­spie­gel berich­te­te).

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Nun geht Yoshi­noya in die Lüf­te. Vom 1. Sep­tem­ber bis zum 30. Novem­ber wird die Japan Air­lines (JAL) zur 120-Jahr-Fei­er von Yoshi­noya das legen­dä­re Gyūdon-Gericht in der Eco­no­my- und Pre­mi­um-Eco­no­my-Klas­se aus­ge­wähl­ter Lang­stre­cken­flü­ge anbie­ten. Bei Air Yoshi­noya ist die Authen­ti­zi­tät wich­tig. Neben dem obli­ga­ten Rind­fleisch auf Reis dür­fen auch Zuta­ten wie ein­ge­leg­te rote Ing­wer­stück­chen (benis­hō­ga) oder Shi­chi­mi-Pfef­fer nicht feh­len. Selbst eine spe­zi­ell ange­fer­tig­te Ei-Sau­ce gibt es. Als Bei­la­ge gibt es einen klei­nen Salat und ein Des­sert. Auch die Pas­sa­gie­re, die nach Euro­pa flie­gen, wer­den in den Genuss die­ses Ange­bots kom­men. Auf den JAL-Flü­gen von Nari­ta nach Frank­furt und Hel­sin­ki sowie von Hane­da nach Lon­don und Paris wird Air Yoshi­noya als zwei­tes Gericht vor der Lan­dung serviert. 

Air-Serie: Bekann­te Restau­rants im Flugzeug

Es han­delt sich um die 33. Aus­ga­be der soge­nann­ten Air-Serie von JAL, bei der die Spei­sen bekann­ter japa­ni­scher Restau­rants flug­zeug­taug­lich gemacht wer­den. Den Anfang mach­te 2011 ein Teriya­ki Bur­ger der Fast­food-Ket­te Mos Bur­ger (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Auch das legen­dä­re Ramen-Restau­rant Tais­hōken (Asi­en­spie­gel berich­te­te) hat sei­ne Nudel­sup­pen hier schon ser­vie­ren dür­fen. Im ver­gan­ge­nen Jahr war es ein Nudel­ge­richt des Mini-Restau­rants Tsu­ta, das 2015 als ers­tes Ramen-Restau­rants über­haupt mit einem Gui­de-Miche­lin-Stern aus­ge­zeich­net wur­de (Asi­en­spie­gel berich­te­te). Yoshi­noya gehört der­weil zu den belieb­tes­ten Anbie­tern. Bereits acht Mal durf­te die Ket­te Teil der Air-Serie von JAL sein.

Foto: JAL / Yoshi­noyaGyūdon in den JAL-Flügen.
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